Sport
17.05.2018

Ski: Saalbach bekam nicht den Zuschlag für die WM 2023

Die Weltmeisterschaft wird in Courchevel-Meribel ausgetragen. Die Österreicher gingen leer aus.

Die Ski-Weltmeisterschaft 2023 wird wie erwartet in Frankreich stattfinden. Bei hochsommerlichen Temperaturen beim FIS-Kongress in Costa Navarino/Griechenland erhielt Courchevel-Meribel mit 9:6 Stimmen den Zuschlag. Saalbach ging damit leer aus.

„Wir haben viel Arbeit und Herzblut in die Bewerbung gesteckt. Dass wir das Know-how dafür besitzen, wissen wir", sagte Bartl Gensbichler, der Präsident des Salzburger Landesskiverbandes. "Mit Courchevel-Meribel hatten wir jedoch einen sehr starken Mitbewerber. Wir drücken unseren Kollegen aus Frankreich die Daumen für die WM. Was uns betrifft geben wir bestimmt nicht auf: Die nächste Vergabe gilt für 2025 und die holen wir uns dann nach Saalbach."

Schröcksnadel ist optimistisch

ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel erklärte: „Der Grund dafür war, wie ich aus den Kommentaren meiner Vorstandsmitglieder entnehmen konnte, dass Österreich seit 2013 mit der Alpinen WM in Schladming (2013), der Freestyle-WM in Kreischberg (2015), der Skiflug-WM am Kulm (2016), der Grasski-WM in Kaprun(2017), der Biathlon-WM in Hochfilzen(2017) und der bevorstehenden Nordischen WM in Seefeld (2019), allein fünf FIS-Weltmeisterschaften zugesprochen bekam. Dass der Bewerbung von Saalbach zahlreiche Sympathien entgegengebracht wurden, lässt uns die Bewerbung für 2025 mit entsprechendem Optimismus angehen."