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Sport
08/02/2012

Segelstar Ainslie wittert Verschwörung

Der Brite behauptet seine Konkurrenten aus Dänemark und den Niederlanden hätten ihn fälschlich eines Regelverstoßes bezichtigt.

Der britische Segelstar Ben Ainslie wittert eine Verschwörung seiner Gegner bei der Olympia-Regatta. Der aktuell zweitplatzierte Gold-Favorit beschuldigte sowohl den führenden Dänen Jonas Hogh-Christensen als auch den niederländischen Segler Pieter-Jan Postma, sich gegen ihn verbündet und ihn fälschlich eines Regelverstoßes bezichtigt zu haben.

   Auf dem Wasser hatte der dreimalige Olympiasieger in der zweiten Wettfahrt vor Weymouth eine Wendemarke knapp gerundet. Sowohl Hogh-Christensen als auch Postma gaben umgehend mit gezückten Protestflaggen zu erkennen, dass Ainslie die Tonne berührt habe. Ainslie hingegen beschwört, sie nicht touchiert zu haben.

   Der Brite drehte dennoch zur Sicherheit einen den Regeln gemäßen Strafkringel. Ainslie musste davon ausgehen, sich in einer möglichen Protestverhandlung nicht erfolgreich gegen zwei Zeugen verteidigen zu können. "Jonas und der Niederländer haben sich gegen mich zusammen getan. Das regt mich tierisch auf und wird mich morgen erst recht anheizen."




Postwendende Antwort

Hogh-Christensens Antwort kam postwendend: "Wenn Ben das wirklich glaubt, dann soll er doch wegen Unsportlichkeit gegen uns protestieren. Stattdessen hat er den Strafkringel gedreht. Hier bilden sich doch nicht plötzlich Gangs gegen einen anderen Segler."

   Ainslie hat nach acht von zehn Wettfahrten noch drei Punkte Rückstand auf den Skandinavier. Die letzten beiden Wettfahrten vor dem Medaillenrennen am 5. August sind für Freitag geplant. Abseits vom Kampf um die Medaillen rangiert der Salzburger Florian Raudaschl in der Finn-Klasse auf dem 22. Rang.

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