Lisa Zaiser kam im Semifinale am Freitag nicht über Rang elf hinaus.

© Agentur Diener/DIENER / Eva Manhart

Schwimmen
08/22/2014

Zaiser verpasst Finale über 200 m Kraul

Die 19-Jährige wird Semifinal-11. Die Wasserspringer Blaha/Brandl werden vom 3-m-Brett Sechste.

Die Schwimm-EM-Dritte Lisa Zaiser hat 24 Stunden nach ihrem Lagen-Medaillencoup im Berliner Velodrom über 200 m Kraul Rang elf belegt. Am Tag vor ihrem 20. Geburtstag schlug die Kärntnerin im Semifinale in 1:59,97 Minuten an und steigerte sich damit im Vergleich zum Vorlauf um drei Positionen. Ihren OSV-Rekord verpasste Zaiser um 90/100, den Aufstieg ins Finale um 91/100 Sekunden.

Im Gegensatz zu Zaiser scheiterten am drittletzten EM-Tag alle übrigen OSV-Starter bereits an der Semifinal-Hürde. Vorrangig ging es für die jungen Athleten darum, Erfahrung zu sammeln. Die 15-jährige Caroline Pilhatsch durfte sich aber immerhin über eine neue persönliche Bestzeit freuen, in der Endabrechnung reichte es allerdings nur für Platz 27.

Desiree Felner landete auf dem 32. Rang, Patricia Hais wurde 34., Julia Kukla reihte sich auf Platz 41 ein. Katharina Egger wurde über 200 m Kraul 31. Über 100 m Delfin kam Filip Milcevic nicht über Platz 43 hinaus, Heiko Gigler beendete den 50-m-Brust-Bewerb als 44.

Versöhnlicher Abschluss

Für die österreichischen Wasserspringer gab es einen versöhnlichen Abschluss. Nach gemeinsam nur einem von vier möglichen Finaleinzügen in den Brett-Bewerben belegten Constantin Blaha und Fabian Brandl in der Synchron-Konkurrenz vom 3-m-Brett Finalrang sechs.

Es waren zwar nur neun Duos angetreten, aber für das rot-weiß-rote Gespann war dieser Paar-Bewerb absolutes Neuland. Erst seit wenigen Wochen trainieren sie gezielt miteinander. Da war schon der Einzug ins Achter-Finale ein gewisser Erfolg gewesen. "Damit haben wir die EM mit einer positiven Note enden lassen", meinte Blaha. "Schon der Vorkampf war gut, aber dann sind wir beide im Finale gut gesprungen." Ein bisschen hatten sie mit Rang sechs spekuliert, zu rechnen war aber nicht damit.

Letztlich waren mit den russischen Europameistern Ilja Sacharow/Jewgenij Kusnezow, den Deutschen Patrick Hausding/Stephan Feck, den Ukrainern Olexander Gorschkowosow/Illja Kwascha, einem italienischen und britischen Paar nur Athleten aus fünf großen Springer-Nationen davor platziert.

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