Lisa Zaiser

© DIENER/EM

Schwimmen
12/04/2015

Damen-Kraulstaffel zieht ins Finale ein

Lena Kreundl und Lisa Zaiser stehen über 100 m Brust im Semifinale.

Die Vorläufe der Kurzbahn-Schwimm-EM am Freitag in Netanya haben zwei österreichische Rekorde gebracht, und das in einem Rennen. Birgit Koschischek, Lena Kreundl, Lisa Zaiser und Caroline Hechenbichler zogen in der Staffel über 4 x 50 m Kraul mit dem Nationalteam-Rekord von 1:40,55 Minuten mit Rang acht in das Finale ein, wobei Koschischek zum Auftakt ihre OSV-Topmarke über 50 m um 27/100 drückte.

Die 28-Jährige hatte erst am 13. November bei den Staatsmeisterschaften in Graz mit 24,70 Sekunden eine neue nationale Bestzeit fixiert, nun war sie mit 24,43 die zweitschnellste aller elf Startschwimmerinnen. "Das ist geil. Die Richtung stimmt", sagte Koschischek. Wegen am Vortag für sie nicht optimal verlaufenen 100 m Kraul war sie mit Wut angetreten." Der Endlauf, der dritte Österreichs bei diesen Titelkämpfen, ist für 18.24 Uhr angesetzt.

Kreundl und Zaiser stiegen aber noch ein weiteres Mal auf, und zwar über 100 m Brust. Die Oberösterreicherin Kreundl markierte mit 1:06,91 Minuten auch auf ihrer dritten EM-Strecke persönlichen Rekord und kam damit einen Platz vor Zaiser (1:06,99) in das Semifinale der Top 16. Für Zaiser ergab sich für die Finalsession damit ein volles Programm, hat sie doch auch noch das Finale über 100 m Lagen zu absolvieren.

Ihre Startzeiten-Reihenfolge (17.23 - 17.47 - 18.24 Uhr MEZ) hat die Kärntnerin aber nicht abgeschreckt. "Wir sind diese Belastungen ja gewohnt. Priorität hat natürlich das Lagen-Finale", meinte die 21-Jährige. "Aber alle Rennen sind wertvoll." Kreundl trachte auf der Brustlage nach ihrem ersten Finaleinzug auf einer EM-Einzelstrecke. Jördis Steinegger blieb dieser bisher verwehrt, über 200 m Rücken wurde sie in 2:08,74 Minuten 13.

Neben Koschischeks Rekord und Kreundls Bestleistung gab es vier weitere persönliche Bestmarken. Im Kraulsprint der Herren sorgten Alexander Knabl (22,27) als Schnellster eines OSV-Quartetts (41.) und Bernhard Reisthammer (22,37/44.) dafür, über 100 m Brust Christopher Rothbauer (1:01,02/37.) und über 200 m Lagen Heiko Gigler mit seiner ersten Marke unter zwei Minuten (1:58,89/24.).

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