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Sport
08/03/2012

Schmid/Reichstädter weiter auf Medaillenkurs

Zwei österreichische Boote bei den Olympischen Spielen bleiben auch nach dem insgesamt sechsten Regatta-Tag vor Weymouth and Portland weiter im Medaillenrennen.

Matthias Schmid/Florian verloren am Freitag in der 470er-Klasse eine Position und liegen auf dem dritten Gesamtrang, Nico Delle Karth/Niko Resch verbesserten sich im 49er auf Platz sieben.

Schmid/Reichstädter kamen auf die Tagesränge 7 und 19, wobei noch kein Streichresultat berücksichtigt ist. Die Führung haben nach nun vier der zehn Wettfahrten die Briten Luke Patience/Stuart Bithell inne. "Der Wind war ein wenig schwächer und viel löchriger als gestern. Wir haben beide Startkreuzen nicht optimal erwischt, die Leistung am Vorwindkurs hat uns aber immer wieder ins Spiel zurück gebracht", sagte Steuermann Schmid. In der zweiten Wettfahrt habe man zu viel gewollt.

Die weiblichen Klassenkolleginnen Lara Vadlau/Eva Maria Schimak starteten mit den Plätzen 20 und 16 in die Regatta, sind damit Gesamt-18. Mit Hannah Mills/Saskia Clark liegt ebenfalls ein Boot des Gastgeberlandes an der Spitze.

Mit den Rängen vier, neun und sechs schoben sich Delle Karth/ Resch weiter nach vorne. Auf die führenden Australier Nathan Outteridge/Iain Jensen fehlen zwar schon 38 Punkte, auf Bronze sind es aber nur 14 Zähler. Vier Wettfahrten sind noch ausständig und im Medal Race der besten zehn am 8. August gibt es zudem doppelte Punkte. "Wir haben uns endlich an der Linie gesteigert und zwei der drei Starts vom Timing her optimal hinbekommen. Der Rest war harte Arbeit, die sich endlich gelohnt hat", zeigte sich Vorschoter Resch zufrieden. Für die verbliebenen Wettfahrten sei man absolut positiv gestimmt.

Seine Hoffnungen auf das Medal Race nach einem rabenschwarzen Tag begraben musste Lasersegler Andreas Geritzer. Der Burgenländer rangiert nach den Tagesrängen 23 und 22 nach acht von zehn Wettfahrten nur an der 19. Stelle.

Noch schlechter erging es dem Salzburger Debütanten Florian Raudaschl, der Olympia im Finn auf Platz 23 unter 24 klassierten Teilnehmern beendete. "Es war die erwartet harte Woche, vor allem in der Welle war weniger das Gefühl, denn vielmehr die Oberschenkel gefragt. Ich bin an meine Grenzen gegangen und habe am ufernahen Kurs aufzeigen können. Restlos zufrieden bin ich nicht, viel vorwerfen kann ich mir aber auch nicht", meinte Raudaschl. Die Medaillenentscheidung bringt ein heißes Duell zwischen dem Dänen Jonas Högh-Christensen (26 Punkte) und dem Briten Ben Ainslie (28).

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