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Sport
07/18/2019

Rundfahrtsieger dopte: Froome erhält Vuelta-Sieg 2011

Juan Jose Coco verzichtete auf einen Einspruch gegen die Sanktionen des UCI. An seine Stelle rückt Froome.

Der wegen Dopings bei seinem Spanien-Rundfahrtsieg 2011 nachträglich disqualifizierte Juan Jose Cobo hat auf einen Einspruch gegen die Sanktionen des Radsport-Weltverbandes (UCI) verzichtet. An seiner Stelle rückt der derzeit nach einem schweren Sturz rekonvaleszente Chris Froome zum Gewinner der Vuelta auf.

Die UCI führt den Briten bereits als Sieger, neuer Zweiter ist sein Landsmann Bradley Wiggins vor dem Niederländer Bauke Mollema. Froome hält damit bei sieben Grand-Tour-Erfolgen. Neben vier Triumphen bei der Tour de France (2013, 2015, 2016, 2017) und dem Giro d'Italia 2018 hat er die Spanienrundfahrt auch 2017 gewonnen.

Cobo war im Vormonat wegen Auffälligkeiten in seinem Biologischen Pass im Zeitraum von 2009 bis 2011 für drei Jahre gesperrt worden. Der längst nicht mehr aktive Spanier legte nach spanischen Medienberichten gegen das UCI-Urteil keine Berufung beim Internationalen Sportgerichtshof (CAS) ein.

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