Ringer verpassten in Sofia Olympia-Quali

Die österreichischen Ringerin Marina Gastl und Stephanie Maierhofer haben beim Europa-Qualifikationsturnier in Sofia die Qualifikation für die Olympischen Spiele nicht geschafft.


Gastl (Klasse bis 72 kg) unterlag im Halbfinale der Ukrainerin Katerina Burmistrowa, der Finaleinzug hätte ihr das London-Ticket gebracht.

Sie bekommt aber nächste Woche in China und Anfang Mai beim letzten Europa-Qualiturnier in Helsinki noch zwei weitere Chancen. Für die im Viertelfinale ausgeschiedene Maierhofer (Klasse bis 63 kg) war Sofia hingegen die letzte Möglichkeit.

Am Samstag hatte sich Amer Hrustanovic in der griechisch-römischen Klasse bis 84 kg für die Sommerspiele qualifiziert. Der 23-Jährige schaffte es damit als erster rot-weiß-roter Ringer seit Gastl, Lubos Cikel und Radovan Valach jeweils im Jahr 2004 zu Olympia.

"Fast wäre auch die zweite Olympiaqualifikation perfekt gewesen", sagte Frauen-ÖARV-Bundestrainer Witali Markotenko. "Heute hat es nicht ganz gereicht, aber schon nächste Woche in Taiyuan (CHN) soll es soweit sein", hoffte er.

Für Sandra Kleinberger war im Florettbewerb im Viertelfinale gegen eine Israelin Endstation, sie verfehlte damit den geforderten Platz unter den besten zwei. Nach dem Aus von Nikolai Nikolic (Säbel) und Jörg Mathe (Degen) ist damit nur Florettfechter Roland Schlosser als einziger Österreicher bei den Olympischen Sommerspielen in London dabei.

(KURIER) Erstellt am
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