Christopher Froome zählt bei der diesjährigen Vuelta zu den Top-Favoriten. Mit einem Erfolg könnte er ein bisher verpatztes Jahr für das Sky-Team zumindest noch halbwegs zu Ende bringen.

© APA/EPA/KIM LUDBROOK

Radsport
08/21/2014

Top-Besetzung bei der Vuelta 2014

Mitten unter der Radsport-Prominez ist Matthias Krizek einziger Österreicher bei der Spanien-Rundfahrt.

Mit der Tour de France hat das bedeutendste Radrennen des Jahres bereits stattgefunden, doch die wohl bestbesetzte Rundfahrt des Jahres beginnt am Samstag in Jerez de la Frontera. Die 69. "Vuelta a Espana" vereint ein außergewöhnliches Starterfeld. Tour-Triumphator Vincenzo Nibali aus Italien fehlt zwar in der Meldeliste, aber ansonsten ist die Prominenz fast lückenlos vertreten.

Top-Favoriten

Insbesondere die Präsenz von Christopher Froome und Alberto Contador wertet die dritte große Landesrundfahrt des Jahres auf. Die beiden galten schon bei der Tour als die großen Favoriten, hatten aber nach Stürzen den Gesamtsieg vorzeitig abschreiben müssen und wollen nun bei der Spanien-Rundfahrt Wiedergutmachung.

"Das ist genau die Herausforderung, die ich nach der Enttäuschung bei der Tour brauche", erklärte der zierliche Brite. Er habe sich optimal von dem Rückschlag erholt und die vergangenen Wochen hart trainiert. "Auf Sieg zu fahren, wird verdammt schwer. Aber ich werde alles geben, was ich habe", versprach Froome.

Contador äußerte sich, auf seine Chancen angesprochen, viel vorsichtiger als Froome. Der 31-Jährige spricht nicht vom Gesamtsieg. Er sei froh, überhaupt starten zu können. Contador hatte sich auf der 10. Tour-Etappe einen Schienbeinbruch und eine Verletzung am Knie zugezogen. Erst Anfang August ist der Spanier wieder ins Training eingestiegen. Erst vor einer Woche konnte er erstmals wieder schmerzfrei einen Berg hochfahren. "Vielleicht ist für mich in der letzten Woche ein Etappensieg drin", hofft Contador, Vuelta-Gesamtsieger der Jahre 2008 und 2012.

Als Bergfahrer der Extra-Klasse findet der erst 24-jährige Nairo Quintana in Spanien eine für ihn maßgeschneiderte Streckenführung vor, nicht weniger als acht Bergankünfte stehen auf den insgesamt 3.239,9 km nach Santiago de Compostela, wo die Vuelta am 14. September endet, auf dem Programm. Die Sprinter dagegen erhalten nicht viele Chancen. Mehr als fünf Gelegenheiten bieten sich ihnen nicht. Immerhin sind die einzelnen Teilstücke nicht allzu lang. Die 200-km-Marke wird nur zweimal übertroffen.

Einziger Österreicher unter den 198 genannten Fahrern ist der 25-jährige Wiener Matthias Krizek, der im vom slowakischen Sprintstar Peter Sagan angeführten Cannondale-Team seine erste dreiwöchige Rundfahrt bestreitet.

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