APA13597570 - 07072013 - WIEN - ÖSTERREICH: Gesamtsieger Riccardo Zoidl (m./AUT/Team Gourmetfein Simplon) und Teamkollegen am Sonntag, 07. Juli 2013, im Ziel der achten Etappe der 65. Internationalen Österreich- Radrundfahrt 2013 in Wien. Die achte und letzte Etappe über 122,8 Kilometer führte von Podersdorf nach Wien. APA-FOTO: HERBERT NEUBAUER

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Radsport
07/10/2013

Riccardo Zoidl geht definitiv ins Ausland

Der Sieger der Ö-Tour fliegt in den Urlaub – und nennt vielleicht sein neues Team.

Sicher ist: Riccardo Zoidl hat Geschichte geschrieben mit seinem Sieg bei der 65. Österreich-Rundfahrt. Sicher ist ebenso: Der 25-jährige Goldwörther geht ins Ausland, ja mehr noch – er fliegt sogar: Riccardo Zoidl wird nämlich am Mittwoch nach Mallorca abheben und mit seiner Freundin Stephanie eine Woche Urlaub auf der Baleareninsel machen.

Was hingegen noch nicht so sicher ist, ist die Antwort auf die Frage, für wen der Oberösterreicher im kommenden Jahr in die Pedale treten wird. Die Rennställe stehen Schlange beim Gesamtführenden der Europa-Rangliste, mancher hat dem Wahl-Innsbrucker einen unterschriftsreifen Vertrag geschickt, freilich geht es beim Wechsel auch um die persönliche Zukunft und um die Frage, inwieweit die Planungen des neuen Arbeitgebers und jene von Zoidl selbst in Einklang zu bringen sind.

Führungspersönlichkeit

Der Job als Helfer oder Wasserträger wird den 25-Jährigen nicht zufriedenstellen. In den letzten eineinhalb Jahren ist er nicht nur zum Allrounder, sondern auch zur Führungspersönlichkeit gereift. Dabei hat Zoidl einerseits von den Erfahrungen von älteren Kollegen wie Markus Eibegger profitiert, andererseits es aber auch geschafft, zu delegieren: Wo er früher selbst die Wasserflaschen vom Mannschaftswagen seines aktuellen Teams Gourmetfein Wels geholt hat, lässt er sich nun bedienen und kann so seine Kräfte für die wichtigen Phasen eines Rennens aufsparen.

Und für wen fährt der gereifte, nicht mehr ganz so rohe Rad-Diamant nun künftig? „Es könnte sowohl ein World-Tour- als auch ein Pro-Continental-Team werden“, sagt Zoidl auf die immer gleiche Frage. Der Reiz, von der dritten Kategorie (Wels) erst einmal in die zweite zu gehen, ist leicht erklärbar: Dort hätte der in Innsbruck lebende Oberösterreicher mehr Chancen, sich in führender Position weiterzuentwickeln.

Welches Team es wird? Gerüchten zufolge will sich Zoidl am Mittwoch noch erklären.

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