Iljo Keisse gewann 2015 eine Giro-Etappe. 

© REUTERS/STRINGER/ITALY

Sport
01/30/2019

Rad-Profi wegen sexueller Belästigung von Rennen ausgeschlossen

Ein Foto mit einem Fan, auf dem er eine obszöne Geste macht, wurde dem Belgier Iljo Keisse zum Verhängnis.

Die Organisatoren der "Vuelta a San Juan" in Argentinien haben den belgischen Radprofi Iljo Keisse aufgrund sexueller Belästigung einer Kellnerin von der weiteren Teilnahme der Rundfahrt ausgeschlossen. Der 36-Jährige habe "den Ruf und die Ehre der Vuelta, des Radsport-Weltverbandes UCI und des Radsports im Allgemeinen beschädigt", hieß es in einer Pressemitteilung.

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Keisse räumte zwischenzeitlich die Vorwürfe ein und entschuldigte sich. "Ich habe einen Fehler gemacht, das ist mir jetzt klar. Es wird nicht wieder vorkommen", schrieb Keisse bei Twitter. Ein örtlicher Richter verurteilte den Belgier nach der Anzeige der Frau zu einer Geldstrafe von 3.000 Pesos (rund 70 Euro).

Bei einer Trainingsausfahrt in der vergangenen Woche hatte die Kellnerin Keisse und vier weitere Fahrer aus dem belgischen Deceuninck-Quickstep-Team um ein Foto gebeten. Dabei ließ sich Keisse zu einer obszönen Geste hinreißen.

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"Zuerst dachte ich, dass er unabsichtlich an mir angekommen ist", sagte die Kellnerin zu "Telesoldiario". Erst später sah die Frau das Foto und ging zu einem Rechtsanwalt und erstattete bei der Polizei Anzeige. "Ich bin sehr wütend. Sie haben mich nicht respektiert. Diese Leute können nicht in ein fremdes Land kommen und Frauen wie Dinge behandeln, als unwichtig und wertlos."

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