Sport
20.03.2018

Pöltl will 60-Siege-Marke knacken: "Das wäre Wahnsinn"

"Schielen schon mit einem Auge auf die Play-offs", sagt der erste Österreicher in der NBA.

Auch wenn die Siegesserie der Toronto Raptors in der NBA am Sonntag zu Ende gegangen ist: Austro-Ass Jakob Pöltl, der mit den Kanadiern den Play-off-Platz sicher hat, will in der "regular season" noch die Marke von 60 Siegen knacken. "Das wäre ein Wahnsinn", betonte der 22-Jährige. Dazu braucht es acht Erfolge aus den verbleibenden zwölf Partien. Das Restprogramm hat es aber in sich.

"Ich würde schon sehr gerne 60 Siege erreichen. Ich habe vor ein paar Wochen realisiert, dass wir eine echte Chance darauf haben", meinte Pöltl in einer Pressemitteilung vom Dienstag, gab jedoch auch die Gegner zu bedenken. Je zwei Duelle mit Boston und Cleveland sowie Partien gegen Miami und Cleveland warten. "Der Rest des Spielplans ist nicht einfach, ein paar schwierige Partien werden wir noch gewinnen müssen."

Oberstes Ziel sei es, Platz eins in der Eastern Conference zu halten. Dank eines Vorsprungs von fünf Siegen auf Boston bzw. elf auf Cleveland schaut es gut aus. "Man schielt zwar mit einem Auge schon auf die Play-offs, aber zunächst müssen wir einmal Platz eins fixieren", betonte Pöltl. Am Mittwoch wartet die Partie bei den Cavaliers von Superstar LeBron James. "In Cleveland zu siegen, wird sicher nicht einfach", meinte Pöltl.

 

Der Wiener äußerte sich zudem zu psychischen Störungen bei NBA-Akteuren. Erst kürzlich waren sein Teamkollege DeMar DeRozan aber auch Clevelands Kevin Love mit ihren diesbezüglichen Problemen an die Öffentlichkeit gegangen. "Mental-Health-Probleme können grundsätzlich jeden treffen, von Depressionen bis zu Schlafproblemen. Es ist wichtig, dass man Hilfe sucht. Oft werden solche Dinge kleingeredet, aber man sollte sie nicht auf die leichte Schulter nehmen", sagte Pöltl.