Sport
09/16/2012

ÖVV-Herren verpassten EM-Quali-Aufstieg

Die österreichischen Volleyball-Nationalteams haben am Sonntag zum Abschluss der zweiten Phase der EM-Qualifikation 2:3-Niederlagen bezogen.

Während für die ÖVV-Damen die nur knappe Niederlage in Baku gegen Finnland ein schöner Erfolg war, vergaben die Herren in Ostrava einen möglichen Sieg gegen Mazedonien und verpassten damit den Sprung auf den für den Aufstieg nötigen zweiten Gruppenplatz.

Nach dem 3:1-Erfolg vom Vortag gegen Kroatien die große Chance auf das Weiterkommen vor Augen, waren die Österreicher gegen die Auswahl Mazedoniens gehemmt gestartet. Ab dem zweiten Durchgang bis in die Schlussphase des vierten Satzes lief das Spiel von Kapitän Daniel Gavan und Co aber, bei einer 2:1-Führung in Sätzen und 21:19 in Punkten fehlten nur noch vier Zähler zum Erreichen des großen Ziels. Doch der mazedonische Coach schaffte mit drei Wechseln noch den Umschwung.

Mit einer Service-Serie bzw. sechs Punkten in Serie glichen die Mazedonier aus. Im beidseitig nervös geführten Satz fünf hielt der ÖVV-Gegner einen knappen Vorsprung bis zum Ende. Nach 117 Minuten war mit Matchball eins der 3:2-(21,-17,-15,21,13)-Sieg fixiert. Die Kroaten unterlagen den Tschechen danach 0:3. Damit sind sie im zweiten Turnier sieglos geblieben, haben aber insgesamt zwei Sätze weniger als die gegen die Mazedonier in vielen Elementen besseren Österreicher abgegeben.

ÖVV-Präsident Peter Kleinmann blickte schon wieder positiv in die Zukunft: "Die Mannschaft hat toll gekämpft und alles gegeben, sich sehr gut präsentiert. Ich sehe diese EM-Qualifikation sehr positiv, auch wenn das Ziel, das Play-off zu erreichen, knapp verpasst wurde. Wir sind stolz auf das Team und seine Weiterentwicklung. Wir werden es in der nächsten Qualifikation (Anm.: in zwei Jahren) wieder versuchen. Ich bin fest davon überzeugt, dass wir es dann auch schaffen."

Österreichs Damen-Team durften sich über ihren einzigen Punktgewinn in dieser zweiten Qualifikationsphase freuen. Im vierten Satz hatten die Österreicherinnen sogar einen Matchball, ehe es doch ein 2:3 (-16,20,18,-31,-5) setzte. "Mit der kämpferischen Leistung können wir zufrieden sein. Überhaupt hat das Team ein solides Turnier gespielt und gezeigt, dass es Potenzial hat", sagte Trainerin Li Qing. "Die Spielerinnen konnten viele Erfahrungen sammeln, die sie weiterbringen werden."

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