Sport
04.04.2012

Österreichs Segler bei Weltcup vor Palma stark

Österreichs Segel-Nationalteam setzt sich auf der dritten Weltcupstation vor Palma de Mallorca weiterhin stark in Szene.

Hans Spitzauer/Gerd Habermüller kamen am Mittwoch im Starboot auf einen zweiten Wettfahrtsrang, das 49er-Duo Thomas Zajac/Thomas Czajka war einmal Vierter und segelt in den kommenden zwei Tagen in der Goldflotte.

Lara Vadlau/Eva Maria Schimek behaupteten mit den Rängen 9 und 14 den sechsten Gesamtrang. Für Spitzauer/Habermüller und Vadlau/Schimak geht es bei den Weltmeisterschaften ihrer Klassen im Mai noch um Olympia-Quotenplätze, die aktuellen Leistungen stimmen dafür beide Paarungen zuversichtlich. "Es war nicht so gut wie in den letzten Tagen. Wir haben nicht unbedingt die richtigen Seiten erwischt, aber es gelang uns, immer aufzuholen", erklärte Vorschoterin Schimak nach dem dritten Regattatag.

Starboot-Trainer Alfred Pelinka zeigte sich sehr zufrieden mit der Arbeit seines Teams, das Gesamtneunter ist. "In der ersten Wettfahrt war der Start am Punkt, die erste Kreuz war perfekt, und dieses Wort nehme ich nicht so oft in den Mund. Auf der zweiten Kreuz waren sie ein bisserl zu wenig konsequent und haben viel an Vorsprung verloren. Knapp vor dem Ziel wurden sie von den Schweizern noch überholt", sagte Pelinka, der mit Bootsgeschwindigkeit und Manövern "sehr happy" war. Im zweiten Rennen kam die OeSV-Formation beim Start in eine schlechte Position, zog sich aber noch gut aus der Affäre.

"Wir sind voll zufrieden und freuen uns, in der Goldflotte mit dabei zu sein. Wir hatten ja in den letzten Regatten ziemlich viel Pech mit Material, aber auch, weil wir es manchmal selbst verbockt haben", erklärte 49er-Steuermann Zajac, der auf eine gute Vorwind-Leistung blickte und noch Potenzial auf der Kreuz sieht. Der neue Maste bewährt sich, wenn auch natürlich noch ein paar Einstellungen zu optimieren sind. Das Duo ist 17., aber von den Punkten her gut dabei und in Schlagdistanz zu einem Top-Ten-Ergebnis.

Andreas Geritzer platzierte sich im Laser als Neunter und Elfter und ist Gesamt-15. Die ebenfalls bereits mit dem Olympia-Ticket ausgestatteten 470er-Herren Matthias Schmid/Florian Reichstädter sind 35. "Wir probieren viel herum, die Topgeschwindigkeit fehlt uns, und dann wird man halt nicht Dritter, sondern Elfter", sprach Vorschoter Reichstädter das beste Tagesergebnis an. Die Nachwuchs-Boote David Bargehr/Lukas Mähr sowie Benjamin Bildstein/David Hussl sind auf 17 bzw. 73. Finn-Segler Florian Raudaschl ist Gesamt-27.