Sport 22.01.2012

Österreichs Eishockey-Mädchen verloren Finale

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Österreichs Eishockey-Mädchen mussten sich am Schlusstag der ersten Olympischen Jugend-Winterspiele in Innsbruck mit Silber begnügen.

Die Truppe von Trainer Christian Yngve verlor am Sonntag das Finale vor 1.100 Zuschauern gegen Schweden 3:0 (1:0,1:0,1:0). Schon in der Vorrunde setzte es für Österreich gegen die Skandinavierinnen mit 0:3 die einzige Niederlage.

Trotzdem waren die Österreicherinnen zufrieden. "Silber ist wirklich ein toller Erfolg für uns", gestand Anna Meixner, die mit Victoria Hummel wieder die herausragende Spielerin im rot-weiß-roten Team neben der starken Torfrau Paula Marchhart war. "Sicherlich haben wir von Gold geträumt, aber die Schwedinnen waren einfach besser. Wir haben ein wirklich tolles Turnier gespielt und zweimal sogar Deutschland geschlagen. Das war toll", meinte Meixner.

Bis knapp vor Ende des ersten Drittels konnte Österreich die Partie offenhalten, dann erzielte Emmy Alasalmi im ersten Powerplay die Führung für Schweden (14.). Mit einem Weitschuss in Überzahl erhöhte Amanda Lindberg zehn Sekunden vor Schluss des zweiten Abschnitts wiederum in Überzahl auf 2:0, ehe Alasalmi in der 38. Minute aus einem Gestocher den 3:0-Endstand fixierte.

Am Weg zur Silbermedaille besiegten die Österreicherinnen in der Vorrunde die Slowakei 9:0, Kasachstan 8:1 und Deutschland 5:2, um schließlich gegen Schweden 0:3 zu verlieren. Im Semifinale bezwangen die Österreicherinnen erneut Deutschland 2:0. Die deutschen Mädchen gewannen bereits am Samstag das kleine Finale gegen Kasachstan 7:4 und sicherten sich damit Bronze.

Erstellt am 22.01.2012