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Handball EM-Qualifikation
11/04/2012

Österreich unterliegt Russland

In Perm lassen die Handballer in Hälfte eins zu viele leichte Gegentore zu und laufen einem Rückstand hinterher. Das Spiel 38:31 für Russland.

Das österreichische Handball-Nationalteam der Männer hat sein zweites Gruppenspiel in der EM-Qualifikation für 2014 verloren. Vier Tage nach einem 35:24-Auftaktsieg gegen Bosnien-Herzegowina unterlag die ÖHB-Equipe am Sonntag in Perm dem stark eingeschätzten Team aus Russland mit 31:38 (12:19). Bester Werfer der Österreicher war Regisseur Viktor Szilagyi mit neun Treffern.

Das ÖHB-Team hielt nur in der Anfangsphase dank starker Paraden von Nikola Marinovic mit dem mehrfachen Goldmedaillengewinner bei Großereignissen mit. Die Russen diktierten das Spiel mit ihren starken Rückraumspielern. "Wir haben es heute nicht hinbekommen, in der Deckung in den 1:1-Situationen gegen die Russen zu bestehen", erklärte Österreichs Teamchef Patrekur Johannesson. "Dazu war unser Rückzugsverhalten schlecht."

Nach zehn Minuten lagen die Russen bereits 8:3 voran, den Österreichern war auch die Zeitumstellung von fünf Stunden anzumerken. Die Gastgeber, die auf zahlreiche Spieler mit Champions-League-Erfahrung bauen können, wirkten frischer. "Natürlich hat Russland exzellente Spieler, dennoch müssen wir für die kommenden Spiele an uns arbeiten", meinte Johannesson. Anfang April geht es mit zwei Spielen gegen den EM-Zweiten Serbien weiter.

"Wir haben in der ersten Halbzeit viel zu viele Fehler gemacht", Torman Nikola Marinovic

Die Serben gelten noch vor Russland als Gruppenfavorit. Gegen Bosnien hatten sich die Österreicher zum Auftakt in Linz keine Blöße gegeben. In Perm erzielten Robert Weber sechs und Roland Schlinger fünf Tore. "Wir haben in der ersten Halbzeit viel zu viele Fehler gemacht und den Russen leichte Tore geschenkt", gestand Marinovic. "Und wenn man mal mit minus acht hinten ist, ist es schwer, da noch dagegenzuhalten."

Der Torhüter, in Deutschland bei HSV Wetzlar engagiert und auch gegen die Bosnier stark, lobte aber die Moral des Teams. "Wir haben uns in der zweiten Hälfte noch herangekämpft. Es war für uns wichtig, hier nicht unterzugehen", sagte Marinovic. "In der EM-Quali ist nichts verloren. Es bleibt dabei: Wir müssen unsere Heimspiele gewinnen, dann ist in dieser schweren Gruppe trotzdem noch alles möglich."

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