Österreich gehört zu den besten Vier

Der Attnang-Puchheimer Michael Feichtenschlager verwertete den Matchball gegen Italien.
Foto: apa

Faustball-WM: Die Gastgeber gewinnen das Viertelfinale gegen Italien 3:0, die Schweiz scheidet aus.

Was wohl in jeder anderen Sportart ein großer Erfolg wäre, war für Österreichs Faustballer gerade einmal die Erfüllung der Pflicht. Die Herren-Nationalmannschaft besiegte am Donnerstag Italien 3:0 (9,7,12) und steht im Semifinale der Weltmeisterschaft.

Vor 2500 Zuschauern in Linz ging Österreich, der Titelverteidiger, als klarer Favorit in die Partie, doch die aus lauter Bozener Spielern gebildete italienische Nationalmannschaft präsentierte sich als starker Gegner.

In den entscheidenden Phasen aber bewiesen die Österreicher ihre Klasse. So kämpfte sich die Mannschaft nach sechs Punkten Rückstand im dritten Satz noch einmal zurück und gewann schließlich 14:12.

Im Halbfinale am Freitag trifft Österreich auf Argentinien. Die Südamerikaner besiegten überraschend die Schweiz 3:2 und erreichten zum ersten Mal das Halbfinale einer Faustball-WM. Die Schweizer, die in der Zwischenrunde Rekordweltmeister Deutschland noch 3:0 deklassiert hatten, vergaben im dramatischen Viertelfinale im fünften Satz zwei Matchbälle.

Das zweite Semifinale bestreiten erwartungsgemäß Brasilien und Deutschland.

Córdoba

Beim Kongress des Internationalen Verbandes (IFA) wurde der Österreicher Karl Weiss zum neuen IFA-Präsidenten gewählt.

Der bisherige argentinische Vorsitzende Ernesto Dohnalek hatte nach 16-jähriger Amtszeit nicht mehr kandidiert.

Außerdem wurde die Austragung der WM 2015 der argentinischen Stadt Córdoba zugesprochen. Ein 3:2-Sieg im Finale gegen Deutschland ist da praktisch programmiert.

(KURIER.at / jos) Erstellt am
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