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Sport
07/31/2012

ÖOC-Tennis-Truppe enttäuscht - Keine Wildcard

Die Stimmung bei Österreichs Tennisspielern war auch am Dienstag noch gedrückt.

Alle Medaillenträume bei den Olympischen Spielen in London haben sich in weniger als 24 Stunden in Luft ausgelöst. Jürgen Melzer scheiterte am Montag in Wimbledon sowohl im Einzel als auch im Doppel mit Alexander Peya, dazu gab es für das Mixed mit Tamira Paszek nicht die erhoffte Wildcard.

Für das Mixed-Ranking zählten die Einzel- oder Doppel-Weltrangliste - je nach besserer Platzierung - vom 11. Juni. Melzer/ Paszek kamen zusammen auf Position 75 (17 Melzer im Doppel, 58 Paszek im Einzel), der Cut lag trotz einiger Absagen deutlich darunter. "Es ist schade, dass es sich nicht ausgegangen ist", meinte ÖTV-Sportdirektor Clemens Trimmel.

Für Melzer könnte es die letzte Chance auf eine Olympia-Medaille gewesen sein. 2016 in Rio wäre er 35 Jahre alt. "Ich habe mich noch nicht mit meinem Karriereende beschäftigt", betonte der Niederösterreicher. "Aber ob ich in vier Jahren noch spiele, weiß ich nicht." Von seinem "schwarzen Montag" wollte sich Österreichs bester Tennisspieler nicht zu sehr beunruhigen lassen, die Form habe gestimmt.

"Ich weiß, dass ich mein Bestes gegeben habe", meinte Melzer. Gegen den als Nummer 13 gesetzten Kroaten Marin Cilic machte er zwar zu viele Vorhandfehler, es war allerdings auch sein erstes Einzel seit dem Grand-Slam-Turnier in Wimbledon Ende Juni.

Viel mehr auf den Magen schlug Melzer das Out im Doppel-Achtelfinale. Gegen die Spanier David Ferrer/Feliciano Lopez waren Melzer/Peya mehrmals dem Sieg und damit dem Viertelfinale nahe. Am Ende setze es im dritten Satz ein 9:11. "Im Doppel hängt es immer an ein paar Punkten", erklärte ÖTV-Sportdirektor Clemens Trimmel.

Die Enttäuschung sei gerade deswegen riesig - bei allen Beteiligten. "Unser großes Ziel war es, hier eine Medaille zu holen", erinnerte Trimmel, der seine Spieler als Coach und Delegationsleiter nach Wimbledon begleitet hat. Im Doppel schien die Chance am größten, nachdem sich die als Geheimfavoritin ins Turnier gegangene Tamira Paszek bereits in der ersten Runde gegen die Französin Alice Cornet verabschiedet hatte.

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