© REUTERS / DAVID KLEIN

Sport
08/08/2019

ÖLV-Team bei Leichtatletik-EM um Zweitliga-Klassenerhalt

Angeführt von Weißhaidinger und Schrott ist gegen elf Nationen ein Platz unter den Top sieben nötig.

Für Österreichs Leichtathletik geht es am Wochenende bei der Team-EM in Varazdin um den Klassenerhalt in der 2. Liga. Angeführt von Diskuswerfer Lukas Weißhaidinger und Hürdensprinterin Beate Schrott ist für das 44-köpfige Aufgebot gegen elf Nationen wie Bulgarien, Dänemark, Kroatien, Slowenien, Estland und Zypern ein Platz unter den Top sieben nötig, denn der neue Modus sieht fünf Absteiger vor.

Bei der jüngsten Team-EM 2017 in Tel Aviv erreichte Österreich Rang neun, damit wurde der Klassenerhalt knapp geschafft. Aufgrund von acht verletzungsbedingten Ausfällen und dem Fehlen der im WM-Aufbautraining befindlichen Mehrkämpferinnen Ivona Dadic und Verena Preiner muss der ÖLV dieses Mal in Kroatien in jeweils 20 Disziplinen auch zahlreiche Nachwuchsathleten einsetzen.

"Werden um jeden Punkt kämpfen müssen"

"Die Team-EM ist quantitativ der größte internationale Einsatz des Jahres, unser Nationalteam bildet eine Mischung aus Routiniers und aufstrebenden Nachwuchsassen. Unser Ziel muss sein, den Verbleib in der zweiten Liga zu sichern, durch die geplante Umstrukturierung wird das nicht leicht, wir werden um jeden Punkt kämpfen müssen", betonte Hannes Gruber, Sportkoordinator des Österreichischen Leichtathletik-Verbandes (ÖLV).

Wegen Verletzungen nicht dabei sind unter anderem Mehrkämpfer Dominik Distelberger, Stabhochspringer Riccardo Klotz und Langstreckenläuferin Nada Pauer.