NBA: San Antonio Spurs at Memphis Grizzlies

© USA TODAY Sports / Petre Thomas

Sport
05/20/2021

Niederlage in Memphis: Pöltls NBA-Saison ist frühzeitig zu Ende

Jakob Pöltl gelang zwar erneut eine starke Leistung und ein Double-Double, seine Spurs scheiterten dennoch im ersten Play-in-Spiel.

Für die San Antonio Spurs ist am Mittwoch (Ortszeit) bereits im ersten Play-in-Spiel der National Basketball Association (NBA) das Aus gekommen. Ein 96:100 bei den Memphis Grizzlies bedeutete das Saisonende für die Texaner. Die Los Angeles Lakers kämpften die Golden State Warriors mit 103:100 nieder. Der Titelverteidiger zog damit ins Play-off ein.

Pöltl verzeichnete in Memphis mit je zehn Punkten und Rebounds zum 16. Mal in der Saison und zum 25. Mal in seiner NBA-Karriere ein Double-Double. Zudem bilanzierte er in 32:03 Minuten auf dem Parkett mit fünf Blocks und zwei Assists.

Verpatzter Start

San Antonio hatte im ersten Play-in-Spiel der Franchise-Geschichte einen denkbar schlechten Start und sah sich nach sieben Minuten mit 6:27 im Rückstand. Ein 17:0-Lauf im zweiten Abschnitt brachte die Texaner jedoch rasch wieder heran (39:41/17. Min.). Memphis blieb zwar voran, aber die Partie verlief offen. Eine zweimalige Führung der Texaner im Schlussviertel konterten die Grizzlies umgehend und hielten sich damit im Rennen um den letzten Play-off-Platz in der Western Conference.

NBA: San Antonio Spurs at Memphis Grizzlies

Bei Memphis agierte Jonas Valanciunas, Pöltls ehemaliger Teamkollege im Dress der Toronto Raptors, überragend. Der Center aus Litauen verbuchte je 23 Punkte und Rebounds. Topscorer im Team aus Tennessee war Dillon Brooks (24). San Antonio wurde von DeMar DeRozan und Rudy Gay mit je 20 Zählern angeführt. Dejounte Murray schrieb zehn Punkten, 13 Rebounds und elf Assists dreifach zweistellig an.

"Solide Leistung" von Pöltl

"Wir waren an beiden Enden nicht aggressiv genug, sie haben davon profitiert und mit Tempo gespielt", analysierte Pöltl den Start in die Partie. "Wir haben dann im zweiten Viertel einige taktische Fehler ausgebessert und in der Defense mehr Energie gezeigt." Letztlich seien "die entscheidenden Situationen leider zugunsten der Grizzlies ausgefallen". Seinen eigenen Auftritt bezeichnete der 25-jährige Wiener als "solide Leistung". Die eine oder andere Aktion würde er sich "nochmals zurückwünschen".

Nach einem dramatischen Duell mit Golden State zogen die Lakers als siebentplatziertes Team ins Play-off im NBA-Westen ein. Nachdem die Warriors mit einer 55:42-Führung in die Halbzeit gegangen und auch fünf Minuten vor dem Ende des dritten Viertels mit 72:60 vorangelegen waren, fightete der Titelverteidiger zurück. Im Schlussabschnitt stand das Spiel auf des Messers Schneide. LeBron James sorgte 58,2 Sekunden vor dem Ende aus der Distanz für das 103:100.

Der "King" verzeichnete mit 22 Punkte, elf Rebounds und zehn Assists ein Triple-Double. Anthony Davis (25) war erfolgreichster Werfer der Lakers. Für Golden State markierte Stephen Curry 37 Zähler. Mitentscheidend für die Niederlage der Warriors waren 20 Ballverluste, die zu 29 Punkten des Gegners führten. Der Titelverteidiger hatte 13 Turnover, aus denen Golden State 18 Zähler verbuchte. Für die Warriors geht es am Freitag gegen Memphis um das letzte Play-off-Ticket in der Western Conference.

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