Sport
12/05/2011

Neuer Skandal um Doping-Handel in Italien

Der Turiner Staatsanwalt Raffaele Guariniello, der unter anderem die Dopingermittlungen gegen ÖSV-Mitglieder bei den Olympischen Winterspielen 2006 in Turin geführt hat, sorgt mit einer neuen heiklen Untersuchung wieder für Schlagzeilen in Italien.

Der Anti-Doping-Staatsanwalt ermittelt in einer Affäre um Handel mit Dopingmitteln, die am Freitag zur Festnahme von zwölf Personen geführt hat.

Ins Visier des Staatsanwalts sind insgesamt 102 Verdächtige geraten, zu denen auch die Radfahrer des Turiner Amateur-Radteams Miccoli gehören, berichteten italienische Medien. Verdächtigt werden auch ein Profi-Fußballer der dritten Liga, ein Schwimmer und Turner.

Bei den Ermittlungen geht es um einen ausgedehnten Handel mit Anabolika, die per Internet in verschiedenen Ländern, darunter Griechenland, Rumänien, Polen, Bulgarien und China erworben wurden. In einigen Fällen seien die verbotenen Substanzen aus Krankenhäusern in Italien entwendet worden. In diesem Zusammenhang wurden Ermittlungen gegen zwei Krankenpfleger eines Spitals in Turins in die Wege geleitet. Dabei geht es auch um EPO-Handel.

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