NBA: Ende der "Linsanity"

Jeremy Lin Sitzt auf dem Court.
Foto: REUTERS Jeremy Lin muss am Knie operiert werden.

Der Shooting-Star der NY Knicks muss wegen eines Meniskusriss operiert werden.

Das Märchen ist zumindest vorerst zu Ende. Die Saison von NBA-Shooting-Star Jeremy Lin ist so gut wie vorbei. Der Spielmacher der New York Knicks fällt mit einem Meniskusriss zumindest sechs Wochen aus.

Lin wird nächste Woche am linken Knie operiert und dürfte frühestens in einer späten Phase des Play-offs zurückkehren. "Wir haben alles versucht", versicherte der 23-Jährige am Samstag. "Aber man kann nichts machen, ich kann weder richtig laufen noch richtig springen."

   Lin war erst im Februar auf der Basketball-Bildfläche aufgetaucht, hatte mit sensationellen Leistungen aber einen wahren Hype ausgelöst. In zehn Spielen von 4. bis 20. Februar erzielte der Harvard-Absolvent mit asiatischen Wurzeln im Schnitt 24,6 Punkte und 9,2 Assists. Davor war Lin nur Ersatzspieler gewesen und hatte kaum Spielminuten erhalten. Die Geschichte faszinierte die Sportwelt, "Linsanity" wurde praktisch über Nacht zum Superstar.

Play-off-Kurs

Mittlerweile befinden sich die Knicks, die seit einer Woche ohne Lin auskommen müssen, wieder auf Play-off-Kurs. Nach einem 91:75-Heimsieg gegen die Cleveland Cavaliers liegt das Traditionsteam in der Eastern Conference auf Rang acht. Drei Siege haben die Knicks (27:26) mehr auf dem Konto als die neuntplatzierten Milwaukee Bucks. In den 14 ausständigen Spielen müssen sie aber auf jeden Fall auf ihren neuen Liebling verzichten.

 Derzeit wäre NBA-Leader Chicago Bulls der Auftaktgegner im Play-off - vermutlich immer noch ohne Lin. "Es ist enttäuschend, zusehen zu müssen. Aber wenn ich zurückkomme, werde ich stärker sein als jemals zuvor", versicherte der Point Guard. "Ich werde ein besserer Spieler sein." Lin hat sich bisher mit niedrigem Salär durchgeschlagen, hat sogar einige Zeit auf der Couch eines Teamkollegen übernachtet. Sein Vertrag läuft mit Saisonende aus, dann dürfte es hochdotierte Angebote regnen.

 Los Angeles Lakers - New Orleans Hornets 88:85
New York Knicks - Cleveland Cavaliers 91:75
Philadelphia 76ers - Atlanta Hawks 95:90
Detroit Pistons - Charlotte Bobcats 110:107 n.V.

Milwaukee Bucks - Memphis Grizzlies 95:99
San Antonio Spurs - Indiana Pacers 112:103
Sacramento Kings - New Jersey Nets 93:111
Los Angeles Clippers - Utah Jazz 105:96

(apa / wol) Erstellt am
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