Marcos Nader (li.) verteidigte den EU-Titel erfolgreich.

© APA/CARMEN JASPERSEN

Boxen
10/27/2013

Naders Gegner gab auf

"Es war die einzig gute Entscheidung von ihm, den Kampf aufzugeben", sagte Nader.

von Harald Ottawa

Die Pflicht ist erledigt, jetzt kann die erste Pflichtverteidigung kommen: Marcos Nader gestaltete seine erste EU-Titelverteidigung (die freiwillige) im Mittelgewicht souverän. Der 23-jährige Wiener besiegte in Oldenburg den Spanier Luis Crespo, der in der siebenten Runde wegen einer Schulterverletzung aufgeben musste. Allerdings hatte der technisch versierte Nader den gesamten Kampf zuvor dominiert. „Es war die einzig gute Entscheidung von ihm, den Kampf aufzugeben. Denn die Runde davor hat er sehr viel kassiert, so hat er Schlimmeres vermieden“, sagt der Gürtelträger im KURIER-Gespräch.

Ganz ungefährlich war Crespo dennoch nicht: „Er war unangenehm, so wie ich mir das im Vorhinein gedacht habe. Jedoch hab’ ich ihn schon in der ersten Runde hart am Körper sowie am Kopf getroffen, anscheinend auch an der Schulter.“ Nader, der im April dieses Jahres nach einem Punktesieg über Crespos Landsmann Roberto Santos den Titel nach Wien geholt hatte, hält damit bei einer tollen Profibilanz von 18 Siegen und einem Remis.

Jetzt wartet die Pflichtverteidigung. Die Sauerland-Manager beraten mittlerweile, wann es weitergeht. „Ich hoffe, dass der Kampf bereits Anfang des nächsten Jahres über die Bühne geht.“ Nader ist heiß auf die nächsten Aufgaben. Ziel ist es, irgendwann um den WM-Titel zu boxen.

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