© USA TODAY Sports/Scott Taetsch

Sport
11/09/2021

Nach Trump wieder gern gesehen: Biden lud NBA-Champions ein

Nach fünf Jahren Pause kamen wieder NBA-Meister ins Weiße Haus. Präsident Bidens Ehrung der Milwaukee Bucks war auch ein Symbol.

NBA-Stars im Weißen Haus – solche Bilder hat es schon lange nicht mehr gegeben. Fast fünf Jahre lang.

Während der Amtszeit von US-Präsident Donald Trump kamen die NBA-Champions nicht nach Washington. Die Milwaukee Bucks sind hingegen als erster Meister aus der Basketball-Profiliga NBA nach Trump wieder im Weißen Haus empfangen worden. Nachfolger Joe Biden würdigte den Klub für den Kampf gegen Rassismus und verneigte sich vor Superstar Giannis Antetokounmpo.

"Was für eine Familie"

„Mit nur 26 Jahren fangen Sie gerade erst an“, sagte Biden. „Das Besondere ist, dass Sie mit Ihrem Bruder, der heute auch hier ist, den Titel gewonnen haben. Was für eine Familie“, wurde Biden in der FAZ zitiert.

Er bekam  bei der Zeremonie ein Trikot der Mannschaft mit der Aufschrift „Biden 46“ überreicht, als Anspielung auf den 46. Präsident der Vereinigten Staaten.

Die Bucks hatten sich im Sommer in der Final-Serie in sechs Partien gegen die Phoenix Suns durchgesetzt und nach 50 Jahren Warten den zweiten NBA-Titel ihrer Geschichte geholt.

Giannis und Thanasis Antetokounmpo lebten den „den Traum einer Einwandererfamilie aus Nigeria und dann Griechenland auf der Suche nach neuen Möglichkeiten“, ergänzte Biden. Die insgesamt fünf Brüder hätten sich die „die gleichen Basketballschuhe“ teilen müssen „bevor sie in die NBA kamen“.

Unerwünschter Protest

Als Trump im Amt war, verzichteten die NBA-Teams wegen dessen Politik und seines öffentlichen Umgangs mit den Profis auf den traditionellen Besuch. Die Golden State Warriors hatte Trump wegen ihrer Kritik an ihm kurzerhand ausgeladen. Der Ex-Präsident hatte sich oft darüber beschwert, dass die Spieler aus Protest gegen Rassismus und Polizeigewalt auf die Knie gingen.

Als bislang letzter Meister hatten die Cleveland Cavaliers 2016 das Weiße Haus besucht – das war noch in der Amtszeit von Barack Obama.

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