Sport
05.12.2011

Murray nach 0:2 noch weiter

US Open: Ausgeschieden ist hingegen Maria Scharapowa. Nadal musste nur zwei Sätze spielen.

Eine der großen Favoritinnen ist am Freitag bei den US Open ausgeschieden. Die als Nummer drei gesetzte Maria Scharapowa lieferte mit ihrer 3:6,6:3,4:6-Niederlage die bisher größte Überraschung des Turniers bzw. ihre Bezwingerin Flavia Pennetta aus Italien. Vor dem Aus stand auch Andy Murray. Die Nummer 4 des Herrenturniers lag gegen den Niederländer Robin Haase 0:2-Sätze zurück, ehe er den Spieß noch umdrehte.

Der Schotte, der immer noch auf seinen ersten Grand-Slam-Titel wartet, setzte sich letztlich mit 6:7,2:6,6:2,6:0,6:4 durch. "Ich weiß es nicht", antwortete Murray auf die Frage, wie er denn das Match noch gedreht hat. "Ich habe mich in den ersten beiden Sätzen schlecht bewegt und habe viele Fehler, die ich sonst nicht mache, begangen. Danach habe ich mich gezwungen, mich besser zu bewegen." Warum er so langsam gestartet ist, konnte er nicht begründen. "Man hat halt einfach manchmal solche Tage."

Während Murray noch jubeln konnte, musste Scharapowa ihre Koffer packen. Nach 60 unerzwungenen Fehlern und zwölf Doppelfehlern musste man sich nicht wirklich wundern, dass es für die Russin nicht zum Weiterkommen reichte. "Es ist enttäuschend, in New York zu verlieren", sagte Scharapowa.

Für Pennetta, die in Flushing Meadows 2008 und 2009 schon im Viertelfinale gestanden war, war es ein Riesenerfolg. "Das war einer meiner schönsten Siege überhaupt, und so wird es auch bleiben", erklärte die Italienerin, die im Achtelfinale gegen Peng Shuai gute Chancen auf einen neuerlichen Einzug unter die letzten Acht hat. In der gesamten unteren Tableau-Hälfte gibt es somit keine verbliebene Grand-Slam-Siegerin mehr.

Nadal locker weiter

Nur zwei Sätze musste der als Nummer zwei gesetzte Titelverteidiger Rafael Nadal spielen. Bei einer 6:2,6:2-Führung gab Gegner Nicolas Mahut (FRA) auf. Er war bereits der 14. Spieler in dieser Woche, der entweder aufgeben musste oder gar nicht antreten konnte. Nadal trifft nun auf den argentinischen Routinier David Nalbandian.