Andy Murray mit Coach Amelie Mauresmo.

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Tennis/Fussball
06/29/2014

Murray ist der Gaberl-König

Nicht nur am spielfreien Tag in Wimbledon beschäftigten sich die Tennis-Asse mit Fußball.

von Harald Ottawa

In Wimbledon wurde am Sonntag kräftig trainiert, massiert und relaxed. Der "Holy Sunday" stand auf dem Programm, der traditionell spielfreie Tag. Normalerweise hätte nun der "Super Monday" folgen sollen, aber da es (ebenfalls traditionellerweise) viel regnete, wurde das Programm durcheinandergewirbelt.

Die Tennis-Stars konnten sich die Zeit aber mit Fußball vertreiben. Andy Murray, Titelverteidiger und Lokalmatador, tat es auch aktiv. Und das sogar ziemlich gut. Bei einem Gaberl-Wettbewerb stellte er ehemalige Fußballstars klar in den Schatten. Der Brite gaberlte 78 Mal den Tennisball, ehe er erstmals auf den Boden fiel. Und die Kicker? Clarence Seedorf und Carlos Valderrama brachten dieses Kunststück neun Mal zusammen, Alan Shearer gar nur sechs Mal. Am Montag kann Murray mit dem Racket zeigen, was er so drauf hat, der Südafrikaner Kevin Anderson darf sich ein Bild davon machen.

Griechen-Freund

Novak Djokovic spielt in der Freizeit gut und gern Fußball. Und kennt sich auch aus. Einen klaren WM-Favoriten wollte er zwar nicht nennen, sagt aber: "Deutschland ist immer stark." Nachdem Serbien nicht dabei ist, feuerte "Nole" die Griechen in der Vorrunde an. Am Montag ist der Franzose Jo-Wilfried Tsonga sein Gegner, gespielt wird parallel zum Match Frankreich gegen Nigeria.

Rafael Nadal, der am Dienstag auf den 19-jährigen australischen Shooting-Star Nick Kyrgios trifft, litt mit seinen Spaniern bei der WM. Aber nicht nur mit seinen Landsleuten. Nach seinem Paris-Sieg verkündete Nadal: "Es tut mir so leid, was mit Marco Reus passiert ist. Das ist ein großer Verlust für das Team, Reus ist einer meiner Lieblingsspieler in Deutschland." Der 28-Jährige ist aber seit jeher Fan von Real Madrid. Und das, obwohl sein Onkel Miguel Ángel Nadal lange für den FC Barcelona spielte. Seit kurzem ist dieser Sportchef von Real Mallorca.

Roger Federer, der im Achtelfinale auf den Spanier Tommy Robredo trifft, unterstützt seit Ewigkeiten (auch finanziell) den FC Basel und natürlich das Nationalteam. "Die Nati bereitet mir derzeit viel Freude. Sie können weit kommen bei der WM."

Tennis und Fußball vertragen sich. David Beckham wird oft in Wimbledon gesichtet, jetzt haben auch Rooney & Co Zeit. Und beim ATP-Turnier von Madrid schaute die ganze Real-Mannschaft Nadal beim Turniersieg zu.

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