Vettel zeigt sich angriffslustig

McLaren gilt es in Malaysia zu schlagen. Ferrari befindet sich in der Krise.

18. März: GP Australien in Melbourne 25. März: GP Malaysia in Sepang 15. April: GP China in Shanghai 22. April: GP Bahrain in Sakhir 13. Mai: GP Spanien in Montmelo/Barcelona 27. Mai: GP Monaco in Monte Carlo 10. Juni: GP Kanada in Montreal 24. Juni: GP Europa in Valencia 8. Juli: GP Großbritannien in Silverstone 22. Juli: GP Deutschland in Hockenheim 29. Juli: GP Ungarn in Mogyorod/Budapest 2. September: GP Belgien in Spa 9. September: GP Italien in Monza 23. September: GP Singapur in Singapur 7. Oktober: GP Japan in Suzuka 14. Oktober: GP Korea in Yeongam 28. Oktober: GP Indien in Noida/Neu Delhi 4. November: GP Abu Dhabi auf Yas Island Nicht erschrecken! In Austin findet heuer zum ersten Mal ein Formel-1-Rennen statt, wir wissen daher auch nicht, wie dort die Grid Girls aussehen.18. November: GP USA in Austin/Texas. 25. November: GP Brasilien in São Paulo Weltmeister Vettel hatte zum Start in Australien mit Platz zwei das Maximum aus seinem RB8 herausgeholt.

Erstmals seit seinem ersten WM-Titel im November 2010 befindet sich Sebastian Vettel in der Jägerrolle. McLaren scheint das Team zu sein, das es am Wochenende im zweiten Saisonrennen der Formel-1-WM in Malaysia zu schlagen gilt.

Jenson Button geht als WM-Leader in den Tropen-Grand-Prix, der ob der Streckencharakteristik mehr Aufschluss über das wahre Kräfteverhältnis in der Königsklasse geben sollte - sofern der große Regen ausbleibt.

Weltmeister Vettel hatte zum Start in Australien mit Platz zwei das Maximum aus seinem RB8 herausgeholt. In der vergangenen Saison war der Deutsche noch vom ersten bis zum letzten Rennen WM-Spitzenreiter gewesen. Vettel ist aber auch als Verfolger angriffslustig. "Wir sind hungrig und zuversichtlich, dass McLaren nicht mehr lange die Oberhand hat. Im Moment haben sie das noch, das müssen wir akzeptieren."

Fünf Malaysia-Sieger am Start

Größere Updates sind bei keinem Team zu erwarten, dafür ist Sepang im Gegensatz zum Auftakt in Melbourne kein Straßenkurs. "Diese Rennstrecke ist aussagekräftiger", erhoffte sich Vettel Aufschlüsse über den weiteren WM-Verlauf. Die Favoritenrolle liege aber bei McLaren. "Sie sind überall schnell, sie haben praktisch keine Schwachstellen.“

Vettel triumphierte 2010 und 2011 in Malaysia - und wurde in weiterer Folge jeweils Weltmeister. Ferrari-Star Fernando Alonso (2005 und 2007) und Lotus-Rückkehrer Kimi Räikkönen (2003 und 2008) trugen sich wie Button (2009) und Schumacher (2000, 2001 und 2004) ebenfalls bereits in die Siegerlisten ein. Schumacher hofft, auch im Rennen mehr aus seinem Mercedes herauszuholen. "Wir haben ein viel besseres Auto als letztes Jahr."

Massa angezählt

Ferrari dürfte auch in Sepang nur eine Nebenrolle spielen. Die Italiener befinden sich schon zum Saisonstart in der Krise. "Wir werden erneut defensiv fahren müssen", meinte Alonso. Der Kurs mache keinen Unterschied. "Wir haben dasselbe Auto und dieselben Probleme. Es wird keine großen Überraschungen geben. Wir sind nicht so konkurrenzfähig, wie wir sein wollen."

Als Reaktion auf den schwachen Saisonstart mehren sich in Italien bereits die Personaldiskussionen. Betroffen ist davon wieder einmal Felipe Massa. Der Brasilianer könnte noch vor Ende seines bis Jahresende laufenden Vertrages abgelöst werden, berichteten italienische Medien.  

Während Teamkollege Fernando Alonso zum Auftakt in Melbourne aus dem unterlegenen F2012 zumindest Platz fünf herausquetschte, war Massa bis zu seinem Out völlig chancenlos. "Australien war das schlechteste Rennen meiner Karriere.“
  
Gazzetta dello Sport nannte Sauber-Youngster Sergio Perez und den vertragslosen Deutschen Adrian Sutil als mögliche Massa-Ersatzmänner. Italienische Magazine brachten zudem Jarno Trulli, den bisher letzten Italiener in der Formel 1, ins Spiel.

(apa / lem) Erstellt am
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