Vettel fährt hinterher

Im Vorjahr gewann der Weltmeister 16 von 19 Qualifying-Duellen mit Webber. Heuer noch kein einziges.

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Red Bull fährt in der noch jungen Formel-1-Saison hinterher – und weiß nicht genau, warum.

Im Vorjahr hatte Sebastian Vettel, der am Sonntag Fünfter wurde, nach dem dritten Rennen mit 68 Punkten souverän die WM-Wertung angeführt. Im Vorjahr hat Vettel seinen Red-Bull-Teamkollegen mit 16:3-Siegen in den Qualifying-Duellen deklassiert. Heute steht`s nach drei Rennen 3:0 für Webber.

Eng beisammen

Jetzt liegt das Spitzenfeld eng beisammen. Lewis Hamilton rangiert mit 45 Punkten vor Jenson Button (43), Fernando Alonso (37) und Mark Webber (36). Aber auch Vettel (28) und Rosberg (25) könnten schon in Bahrain ganz nach vorne fahren.

"Mercedes hat richtig komfortabel gewonnen, das haben sie gut gemacht", war Vettel von der Mercedes-Performance in China beeindruckt.

"Wir haben eine Menge gelernt. Hoffentlich ziehen wir die richtigen Schlüsse daraus", hofft Vettel für Bahrain.

Der aktuelle Red Bull ist bei weitem nicht so dominant wie im Vorjahr. "Uns fehlt auf der Geraden einfach ein bisschen Dampf", befand Vettel.

Teamchef Christian Horner bestätigte, die technischen Optionen abzuwägen und eventuell auf einen Heckflügel, wie ihn Mercedes einsetzt, "umzusatteln". Ein Protest von Lotus gegen den Technik-Trick war von der FIA abgewiesen worden.

(kurier / jos) Erstellt am
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