Alle Augen sind auf Mick Schumacher gerichtet
Das Visier ist hochgeklappt. Der Blick von Mick Schumacher unter seinem leuchtend gelben Helm huscht immer wieder vom linken zum rechten Außenspiegel und zurück. Der Sohn des erfolgreichsten Formel-1-Piloten der Welt sitzt in seinem neuen Rennwagen mit der Startnummer 25 in einem Zelt des Van Amerfoort Racing Teams. Vor ihm haben sich Journalisten, Kamerateams und Fotografen postiert. Sie beobachten und halten jede Bewegung des 16 Jahre alten Sohnes von Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher fest.
Das stellte Michael Schumachers Managerin Sabine Kehm am Mittwoch bereits klar. Vermutlich wird das auch länger so bleiben. Zum Schutz des Heranwachsenden, auf den erst recht an den acht Rennwochenenden der neuen Einstiegsserie in den Formel-Sport die Augen gerichtet sein werden. Auch das wurde am Mittwoch deutlich.
Konzentriert
Unter Ausschluss der Öffentlichkeit drehte er bereits Runden mit dem bis zu 210 Stundenkilometer schnellen Wagen, der wie eine kleinere und schlichtere Version eines Formel-1-Boliden daherkommt. Am 25. und 26. April wird der Kart-Vizeweltmeister und Europameister von 2014 ebenfalls in Oschersleben erst einmal seine Rennpremiere in der Nachwuchsserie Formel 4 feiern. Deren Vorläuferserien haben auch schon Namen wie Sebastian Vettel oder Nico Rosberg hervorgebracht.
Kommentare