MotoGP: Marquez eilt in Le Mans zum nächsten Triumph

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Lokalmatador Zarco und WM-Rivale Dovizioso scheiden aus, aber Marc Marquez ist einmal mehr fehlerlos.

Der große Sieger des Motorrad-GP von Frankreich in Le Mans heißt - einmal mehr - Marc Marquez. Der spanische Honda-Star eilte in Frankreich zu seinem dritten Sieg en suite. Platz zwei sicherte sich Ducati-Privatier Danilo Petrucci vor Altmeister Valentino Rossi. Marquez baute mit seinem Sieg die WM-Führung deutlich aus - vor allem, weil sein erster Verfolger Johann Zarco im Kampf um die Führung zu Sturz kam.

Das hatte der Lokalmatador, der von der Pole Position aus ins Rennen gegangen war, mit Vizeweltmeister Andrea Dovizioso gemeinsam. Der italienische Ducati-Pilot, der an diesem Wochenende einen neuen Zwei-Jahres-Vertrag bei Ducati unterschrieben hat, setzte sich im teaminternen Duell gegen Jorge Lorenzo an die Spitze, nur um zwei Kurven später zu stürzen. Für den Italiener, der im vergangenen Jahr noch bis zum letzten Rennen gegen Marquez um den Titel gekämpft hatte, ist es der zweite "Nuller" in Folge - liegt damit jetzt schon 49 Punkte hinter Marquez, seine Titelhoffnungen muss er wohl abschreiben.

In der Moto2 ging der Sieg an WM-Leader Francesco "Pecco" Bagnaia aus dem Team von Valentino Rossi. Der Italiener, der im kommenden Jahr in der MotoGP fahren wird, setzte sich gegen den jüngeren Marquez-Bruder Alex und dessen Teamkollegen und Landsmann Joan Mir durch. Miguel Oliveira eroberte für KTM den sechsten Platz.

In der Moto3 feierte der österreichische Hersteller einen Dreifachsieg: Albert Arenas holte seinen ersten WM-Erfolg vor Andrea Migno und Marcos Ramirez. Die Sensation des Rennens war aber der sechstplatzierte Jakub Kornfeil: Der Tscheche sprang über die Maschine des vor ihm gestürzten Enea Bastianini, fing einen wilden Ritt durchs Kiesbett in bester Motocross-Manier ab und setzte seine Fahrt danach unbeirrt fort.

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( kurier.at , kai ) Erstellt am 20.05.2018