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Sport Motorsport
09/30/2012

Lauda: Schumi "am Auto gescheitert"

Dass sich Schumacher noch mit den Besten messen kann, glaubt der künftige Mercedes-Aufsichtsrat allerdings nicht.

Der künftige Mercedes-Aufsichtsrat Niki Lauda sieht Rekordweltmeister Michael Schumacher endgültig am Ende seiner Formel-1-Karriere angekommen. "Ich bezweifle, dass er sich dauerhaft noch einmal mit den Besten, also Sebastian Vettel, Fernando Alonso und Lewis Hamilton messen kann", sagte der Österreichs dreifacher Weltmeister der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" und fügte hinzu: "Irgendwann ist nun einmal alles vorbei."

   Mercedes hatte Schumachers per Jahresende auslaufenden Vertrag nicht verlängert und den englischen Ex-Champion Hamilton (McLaren) als Nachfolger für die kommende Saison verpflichtet. Lauda soll künftig als Aufsichtsratschef des Rennstalls für einen sportlichen Aufwärtstrend sorgen.

   Der 63-Jährige betonte aber auch, dass Schumacher nicht für die bisher fehlenden Erfolge des Teams verantwortlich gewesen sei. "Er ist am Auto gescheitert, das war zu keinem Zeitpunkt wirklich konkurrenzfähig. Michael konnte nie zeigen, zu was er eigentlich noch in der Lage ist", sagte Lauda.

"Riesenloch"

Noch ist unklar, ob der deutsche Motorsport-Superstar, der am 3. Jänner bereits 44 Jahre alt wird, noch einmal zu einem anderen Team wechseln wird oder sich aus der Formel 1 verabschiedet. "Natürlich würde er mit einem endgültigen Rücktritt ein Riesenloch in der Formel 1 verursachen", erklärte Lauda.

   Für Mercedes sei die Hamilton-Verpflichtung indes ein Neustart. "Mercedes muss langfristig denken, und deshalb muss man den besten Fahrer für die Zukunft verpflichten, der auf dem Markt ist - und das ist Lewis", bekräftigte Lauda. Das Team wolle angreifen und sich mit den Top-Teams Red Bull und Ferrari messen.

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