Formel 2: "Halo" wurde für Japaner zum Lebensretter

Der Halo als Lebensretter. © Bild: REUTERS/Andrew Boyers

Im Zuge eines Unfalls beim Rennen in Montmelo/Barcelona wurde der "Halo" vom Hinterrad eines Konkurrenten getroffen.

Eingehende Untersuchungen werden noch durchgeführt, aber es sieht nach ersten Erkenntnissen danach aus, dass der Cockpitschutz "Halo" dem japanischen Formel-2-Fahrer Tadasuke Makino das Leben gerettet, zumindest aber vor schlimmsten Verletzungen bewahrt hat. Im Zuge eines Unfalls beim Rennen in Montmelo/Barcelona wurde der "Heiligenschein" vom Hinterrad eines Konkurrenten getroffen.

Makino stieg unverletzt aus

Honda-Pilot Makino erklärte, dass das Rad des gegnerischen Autos wohl seinen Helm erwischt hätte, doch dank Halo stieg er unverletzt aus dem Cockpit aus. FIA-Renndirektor Charlie Whiting stimmte dem japanische Rennfahrer zu. "Wir werden eine Untersuchung zu diesem Vorfall durchführen. Nach den Bildern und dem Unfall selbst zu urteilen, sieht es ganz danach aus, dass es ohne Halo viel schlimmer ausgehen hätte können."

Die Reifenspuren an der Karosserie und entlang von Halo unterstützen diese Annahmen. Das System Halo basiert auf einem ringförmigen Bügel, der sich über den Helm des Piloten spannt. Halo ist seit heuer im Einsatz.

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( Agenturen , best ) Erstellt am 15.05.2018