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Sport | Motorsport
01/08/2019

Dakar: Walkner und Loeb auf zweiter Etappe siegreich

Der Österreicher gewann die zweite Etappe knapp vor Brabec und schloss im Gesamtklassement zu Barreda Bort auf.

Vorjahressieger Matthias Walkner hat am Dienstag bei der Rallye Dakar einen Etappenerfolg gefeiert. Der Salzburger setzte sich auf dem schnellen, zweiten Abschnitt mit 342 km Sonderprüfung nach San Juan de Marcona mit seiner KTM vor dem Honda-Piloten Ricky Brabec (USA) durch. In der Gesamtwertung verbesserte sich Walkner an die zweite Stelle, 1:31 Minuten hinter Auftaktsieger Joan Barreda (ESP).

Die Motorräder starteten diesmal nach den Autos, die Navigation stellte daher angesichts der Spuren keine extremen Anforderungen. Walkner duellierte sich auf der 553-km-Strecke lange Zeit mit Brabec, holte aber im Finish einen Vorsprung von 22 Sekunden heraus. Barreda landete mit seiner Honda mit 1:41 Minuten Rückstand an der dritten Stelle.

Auf der rasenden Fahrt hatte Walkner früh eine Schrecksekunde zu überstehen. Er übersah im Sand einen Stein. "Ich wäre beinahe über den Lenker abgestiegen. Durch den Aufprall habe ich kurz ein paar Sterne gesehen, aber zum Glück war es nicht so schlimm. Nach dem Auftanken hatte ich noch einen Sturz, der aber glimpflich ausgegangen ist", sagte der 32-jährige Kuchler.

"Richtig coole Etappe"

Walkner sprach von einer "richtig coolen Etappe", freute sich aber auf den dritten Abschnitt in den Dünen (798 km) mit 331 km Sonderprüfung nach Arequipa, den die Motorräder zuerst in Angriff nehmen werden. "Damit geht das Tempo wieder etwas zurück. Heute haben alle extrem gepusht", erklärte der KTM-Werksfahrer.

Bei den Autos durfte sich Sebastien Loeb über den Tagessieg freuen. Der Peugeot-Pilot gewann die zweite Etappe des Extrembewerbs mit 342 km Sonderprüfung nach San Juan de Marcona (Peru) acht Sekunden vor dem Spanier Nani Roma (Mini). Der Südafrikaner Giniel de Villiers übernahm die Gesamtführung.

De Villiers erreichte mit seinem Toyota nach insgesamt 553 km den vierten Tagesrang (+1:31 Min.) und löste den Katari Nasser Al-Attiyah (Toyota), der als Elfter mehr als sieben Minuten einbüßte, an der Spitze ab. Rekord-Rallye-Weltmeister Loeb verbesserte sich mit seinem elften Tagessieg bei der Dakar (4. Teilnahme) auf den fünften Gesamtrang. Dakar-Rekordgewinner Stephane Peterhansel (Mini) saß hingegen bei Kilometer 109 rund 20 Minuten fest und kam 15 Minuten hinter seinem Landsmann Loeb ins Ziel.