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Sport
10/29/2012

Melzer in Paris gegen Dimitrow

Der Niederösterreicher bestreitet in Paris das letzte Turnier des Jahres, wird die Saison wohl unter den Top 30 abschließen.

Valencia-Halbfinalist Jürgen Melzer trifft am Dienstag beim Masters-1000-Tennisturnier in Paris zum ersten Mal auf den Bulgaren Grigor Dimitrow. Der Qualifikant liegt als Weltranglisten-55. um 25 Plätze hinter Österreichs Nummer eins. Für Melzer ist es im Jahr 2012 das Abschlussturnier. Nach seinem Ranking-Vorstoß hat er beste Chancen, das Jahr auch unter den Top 30 abzuschließen.

"Ab nach Paris, für ein starkes Saisonfinish", twitterte der Niederösterreicher am Samstag aus Valencia. Er war zuletzt im April in den Top 30 gewesen, in Paris kann er nur Punkte gewinnen. Es ist also ein Überraschungserfolg zumindest eines der unmittelbar hinter ihm klassierten Spieler nötig, damit Melzer heuer noch zurückfallen kann. Dimitrow jedenfalls ist in guter Form, in der vergangenen Woche erreichte er in Basel das Viertelfinale.

Gesetzt

Unabhängig vom Matchausgang gegen den 21-Jährigen ist für Melzer wohl so gut wie fix, dass er im Jänner bei den Australian Open unter den Gesetzten sein wird. Zuletzt in Wimbledon und bei den US Open war er ungesetzt.

Im Doppel tritt der Deutsch Wagramer wie im August beim Toronto-Semifinale mit dem Inder Leander Paes an, als Nummer sechs hat das Duo ein Auftakt-Freilos. Gleiches gilt für die Valenica-Sieger Alexander Peya/Bruno Soares (AUT/BRA-8).

Djokovic Favorit

Die bisherigen acht Turniere der Masters Series in diesem Jahr hatten nur drei Sieger. Da der Spanier Rafael Nadal und der Schweizer Titelverteidiger Roger Federer ihr Antreten abgesagt haben, bleibt aus diesem Trio nur Novak Djokovic. Der Serbe hat wie Federer 2012 drei Masters-1000-Events gewonnen, Nadal zwei. 2011 hatten ebenfalls diese drei Asse sowie der Schotte Andy Murray die 1000er-Turniere unter sich aufgeteilt.

Diese Woche fällt auch die Entscheidung über die letzten beiden Teilnehmer am Londoner ATP-World-Tour-Finale. Derzeit haben die beiden Plätze der Franzose Jo-Wilfried Tsonga und der serbische Wien-Halbfinalist Janko Tipsarevic inne.

Reelle bis theoretische Chancen haben auch Richard Gasquet (FRA), Nicolas Almagro ( ESP), Juan Monaco (ARG), Milos Raonic (CAN), John Isner (USA), Marin Cilic (CRO) und Alexander Dolgopolow (UKR).

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