Sport
05/03/2012

Mayer besser in Rangliste, aber nicht in London

Am Donnerstag ist die für Olympia 2012 in London letztgültige Weltrangliste in Badminton erschienen.

Dort scheint Claudia Mayer als 80. und damit um vier Plätze besser als Simone Prutsch auf, dennoch wird der Österreichische Verband (ÖBV) dem ÖOC Prutsch für die London-Spiele vorschlagen. Mayer wird nicht berücksichtigt, weil sie nicht (dauerhaft) im Leistungszentrum in Wien trainiert.

Das, so der im ÖBV für den Leistungssport zuständige Vizepräsident Alexander Almer, sei aber schon seit langem fest gestanden. Mayer sei wegen des genannten Grundes auch schon nicht auf der Olympia-Longlist gestanden und stets im Besitz der vollen Information über ihre Situation gewesen. "Wir haben immer mitgeteilt, dass Nicht-Kader-SpielerInnen nicht für große Events wie EM, WM oder Olympia genannt werden", erklärte Almer.

Der ÖBV hatte seinerzeit versucht, die Kräfte zu konzentrieren und im Zuge des Engagement des dänischen Coaches John Dinesen alle Kaderspieler im Wiener Leistungszentrum zusammenzufassen. Mayer hatte es aber vorgezogen, in ihrem gewohnten Umfeld weiterzutrainieren. Nur ein Mal, als sie Chancen auf eine WM-Qualifikation gehabt hatte, habe die Steirerin im LZ geübt, so Almer.

Wenn das ÖOC die dann bereinigte Badminton-Liste für die Spiele zurückschickt, wird der ÖBV daher die ebenfalls aus der Steiermark kommende Prutsch und den Oberösterreicher Michael Lahnsteiner (WRL 60.) vorschlagen. Für das Mixed sind die Österreicher voraussichtlich chancenlos.

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