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Sport
08/04/2012

Manaudous schwimmen zu erstem Geschwister-Gold

Und wieder verblüfft eine Leistungssteigerung bei Olympia - diesmal durch einen bekannten Namen.

Florent Manaudou sorgte für das erste Gold-Double von Schwimm-Geschwistern. Acht Jahre nach dem kompletten Medaillensatz von Schwester Laure überraschte der 21-jährige Florent: Er verbesserte seine Bestzeit auf 21,34 Sekunden und steigerte sich damit um 96 Hundertstel - Welten über 50 Meter Kraul.

"Wenn ich nicht an den Erfolg geglaubt hätte, wäre ich nicht im Finale gestanden. Dennoch war ich sehr entspannt. Ich denke, das ist das Geheimnis. Man muss relaxed sein", begründete er den Coup. Schwester Laure war beim Comeback in London nicht konkurrenzfähig, half dem kleinen Bruder aber mit Tipps. "Sie ist immer für mich da, wir verstehen uns ohne große Worte", sagte Florent über Laure.

Sie hatte als 17-Jährige in Athen die Franzosen verzückt, danach stand mehr ihr turbulentes Privatleben im Fokus. Laure Manaudou hat eine Tochter mit Top-Schwimmer Fred Bousquet. Der Olympia-Zweite mit Frankreichs Kraulstaffel von 2008 hatte die London-Quali verpasst, Florent aber im Training unterstützt. Mit vier Goldmedaillen haben die französischen Schwimmer in London bereits mehr Olympiasiege geholt als bei allen Spielen zuvor.

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