Julia Stepanowa

© APA/EPA/PAUL ZINKEN

Leichtathletik
06/20/2016

Mutko gegen Rio-Start von "Whistleblowerin" Stepanowa

Die 800-m-Läuferin war Kronzeugin im Doping-Prozess.

Empörung hat der Vorschlag des Leichtathletik-Weltverbandes IAAF, "Whistleblowerin" Julia Stepanowa einen Start bei den Olympischen Spielen zu ermöglichen, beim russischen Sportminister Witali Mutko ausgelöst. Er bezeichnete es als "absurd", sollte Stepanowa in Rio antreten dürfen, während saubere russische Athleten von den Spielen verbannt sind, meinte er gegenüber der Agentur R-Sport.

Die russische Doping-Kronzeugin Stepanowa hat ob ihrer Berichte über Dopingpraktiken in ihrer Heimat maßgeblichen Anteil an der Sperre des russischen Verbandes. Die 800-m-Läuferin war selbst wegen Dopings gesperrt und lebt mittlerweile aus Sorge um ihre Sicherheit mit ihrer Familie in den USA.

Die Welt-Anti-Doping-Agentur befürwortet ebenfalls einen Rio-Start der "Whistleblowerin". Jeder Athlet, der einen außergewöhnlichen Beitrag im Kampf gegen Doping geleistet habe, sollte um Startgenehmigung ansuchen können, hatte die WADA mitgeteilt.

Paralympics mit russischen Leichtathleten

Die Entscheidung des IAAF, die Sperre russischer Sportler über die Olympischen Spiele hinaus wegen Dopings zu verlängern, habe keine Auswirkungen auf die Paralympics. Russlands Leichtathleten dürfen an den Paralympics in Rio de Janeiro teilnehmen. Das teilte das Internationale Paralympics Komitee (IPC) am Montag mit.

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