Lisa Zaiser

© APA/EPA/DAVID EBENER

Schwimmen
12/03/2015

Zaiser mit OSV-Rekord ins Semifinale

Die Kärntnerin steht bei der Kurzbahn-EM über 100 m Lagen als Vorlauf-Vierte im Halbfinale.

Österreichs Schwimmer haben am Donnerstag in den Vorläufen der Kurzbahn-EM in Netanya/Israel einen starken Eindruck hinterlassen. Mit Lisa Zaiser, Lena Kreundl, Birgit Koschischek und Felix Auböck schafften vier Aktive den Aufstieg in die Finalsession. Dabei fixierte Zaiser den ersten OSV-Rekord der Titelkämpfe und Auböck den ersten Finaleinzug. Zudem gab es fünf weitere persönliche Bestzeiten.

Zaiser drückte ihre vor einem Jahr bei der Doha-WM markierte österreichische Bestleistung über 100 m Lagen um 4/100 auf 59,72 Sekunden und kam damit als Vorlauf-Vierte in das Semifinale (17.39 Uhr MEZ). Nach Überwinden ihrer Krankheit fühlt sich die Kärntnerin nun wieder stark. "Ich bin sehr zufrieden", sagte sie. "Mein großes Ziel ist das Finale." Das ist für Freitag um 17.47 Uhr angesetzt

Kreundl kam auf der gleichen Distanz als Vorlauf-Neunte ebenso weiter, in 1:00,11 Minuten verfehlte die Zwölfte des Brustsprints ihre Bestzeit nur um 6/100. Koschischek hatte über 100 m Kraul mit für sie eher schwachen 54,32 Sekunden das Semifinale (16.52) verfehlt, rückte aber durch den Startverzicht einer Konkurrentin noch auf. "Ich habe noch Potenzial", meinte die Wienerin, mit dem Ziel einer Zeit unter 54 Sekunden vor Augen.

Auböck drückte seine Bestzeit über 200 m Kraul von der Doha-WM um gleich 1,16 Sekunden auf 1:45,13 Minuten. Auch er war zunächst noch knapp out gewesen, ehe er in den Endlauf (16.38) aufrückte. "Die Freude ist riesengroß, mein erstes Finale", erklärte der Wahl-Berliner. "Vor allem über 200 m bin ich sehr nahe dran, um in den nächsten zwei Jahren regelmäßig ins Finale zu schwimmen." David Brandl landete in 1:45,72 auf Rang 15.

Klare persönliche Bestzeiten fixierten Christopher Rothbauer in 2:11,22 über 200 m Brust (23.) sowie trotz im Oktober absolvierten Grundwehrdienstes Sebastian Steffan in 4:14,33 (14.) und Patrick Staber in 4:16,28 (20.) jeweils über 400 m Lagen. Johannes Dietrich wurde über 200 m Brust in 2:10,43 20. So schnell wie noch nie war Zaiser auch über 50 m Delfin, in 26,94 verfehlte die 21-Jährige den Einzug ins Semifinale um 36/100.

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