Sport
12/05/2011

Kritik an neuer Weltrekord-Regelung im Marathon

Marathon-Weltrekordhalterin Paula Radcliffe und die deutsche Spitzenläuferin Irina Mikitenko haben mit großem Unverständnis auf die Pläne des Internationalen Leichtathletik-Verbandes (IAAF), ab 2012 keine neuen Frauen-Weltrekorde in gemischten Rennen (Frauen und Männer) mehr anzuerkennen und die aktuelle Bestmarke zu streichen, mit Unverständnis reagiert..

Marathon-Weltrekordhalterin Paula Radcliffe und die deutsche Spitzenläuferin Irina Mikitenko haben mit großem Unverständnis auf die Pläne des Internationalen Leichtathletik-Verbandes (IAAF), ab 2012 keine neuen Frauen-Weltrekorde in gemischten Rennen (Frauen und Männer) mehr anzuerkennen und die aktuelle Bestmarke zu streichen, mit Unverständnis reagiert.

Die Britin Radcliffe bezeichnete den Plan als "ein wenig ungerecht". Mikitenko reagierte drei Tage vor dem Berlin-Marathon wesentlich heftiger. "Als ich zum ersten Mal davon gehört habe, dachte ich, das wäre ein Scherz", meinte die 39-Jährige.

Es sei ein großer Fortschritt gewesen, als 2003 erstmals offizielle Weltrekorde in Straßenrennen eingeführt wurden. Dass diese positive Entwicklung nun abrupt gestoppt werde, hält Mikitenko für einen "Witz". Die 37-jährige Radcliffe blieb aufgrund der Tatsache, dass sie auch bei Streichung ihrer Bestmarke von 2:15:25 Stunden aus dem Jahr 2003 mit der Zeit von 2:17:42 von vor sechs Jahren weiterhin Weltrekordhalterin sein wird, gelassener. "Regeln sind Regeln und ich gebe nichts auf Sachen, die ich nicht beeinflussen kann", so die ebenfalls in der deutschen Hauptstadt antretendende Britin.

Radcliffe betonte, dass die Neuregelung wohl keine Entscheidung des gesamten Weltverbandes gewesen sei. "Das hat eine bestimmte Seite des IAAF entschieden", merkte sie an. Außerdem sei es in Zukunft sehr schwierig für die Läuferinnen, neue Rekorde aufzustellen, da die meisten Straßenrennen nun einmal gemischte Rennen seien. Auch die Vereinigung der weltgrößten Marathons (Boston, London, Berlin, Chicago, New York) und die Vereinigung der internationalen Marathon-Veranstalter (AIMS) hatte die Neuregelung als unfair kritisiert.

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