Sport
08.01.2012

Kramer und Sablikova holten Eisschnelllauf-EM-Gold

Die Vierkampf-WM im Eisschnelllauf am 18./19. Februar in Moskau findet ohne österreichische Beteiligung statt.

Bei der Mehrkampf-EM am Wochenende auf der Freiluft-Bahn im Stadtpark von Budapest verfehlten Anna Rokita und Bram Smallenbroek den für das WM-Ticket nötigen 14. Platz. Die Titel holten sich der Niederländer Sven Kramer und die Tschechin Martina Sablikova.

Rokita beendete die EM auf Rang 16, der für Österreich startende Niederländer belegte bei seinem ersten internationalen Einsatz für den rot-weiß-roten Verband Rang 15. Smallenbroek lief am Sonntag auf seiner Spezialstrecke über 1.500 m auf Rang elf, verpasste aber gesamt Platz 14 um 0,190 Punkte.

Kramer überholte mit seinem Sieg über 10.000 m seinen bis dahin führenden Landsmann Jan Blokhuijsen und gewann sein fünftes EM-Gold. Der Olympiasieger, der zwischen 2007 und 2010 viermal in Serie den Titel geholt hatte, hatte im Vorjahr verletzungsbedingt pausiert.

Sablikova gewann ihren vierten EM-Titel, den dritten in Folge. Die Olympiasiegerin war auch im abschließenden 5.000-m-Rennen ungefährdet und setzte sich vor der Deutschen Claudia Pechstein und der Niederländerin Ireen Wüst durch. Für die 39-jährige Pechstein, die ihren ersten Mehrkampf nach ihrer zweijährigen Sperre aufgrund auffälliger Blutwerte absolvierte, war Silber die insgesamt elfte EM-Medaille. Es war in ihrer mehr als 20-jährigen Karriere ihre 56. Medaille bei Olympia oder internationalen Titelkämpfen (14 Gold/28 Silber/14 Bronze).