Sport
09/11/2012

Kenia will jüngste Dopingfälle aufarbeiten

Kenianische Sportfunktionäre haben eine weitreichende Aufarbeitung der jüngsten Doping-Enthüllungen in ihrem Land angekündigt.

In der WDR-Sendung "sport inside" am Montagabend sagte der Vorsitzende der kenianischen Anti-Doping-Agentur, Moni Wekesa, dass Athleten wie Mathew Kisorio befragt werden, um herauszufinden, wo sie die Dopingmittel herbekommen hätten.

Wekesa stellte auch eine Bestrafung möglicher Hintermänner in Aussicht. "Wenn wir herauskriegen, dass die Athleten die Mittel aus dem Inland haben, dann werden wir die Ärzte und Kliniken ins Visier nehmen, die so etwas machen", erklärte er. "Die müssen dann mit Sanktionen oder Strafen rechnen."

Der Präsident des Nationalen Olympischen Komitees von Kenia, Kipchoge Keino, kündigte darüber hinaus eine Untersuchung der Rolle der vorwiegend westeuropäischen Manager der kenianischen Spitzenathleten an. "Wir müssen uns damit jetzt auseinandersetzen und die Hintergründe dieser Vorgänge in Erfahrung bringen. Sobald wir das wissen, werden wir tätig", sagte der Olympiasieger von 1968 und 1972 über 1.500 Meter beziehungsweise 3.000 Meter Hindernis.

"Und wenn da ausländische Manager eine Rolle spielen, werden wir auch gegen die vorgehen. Das ist das Wichtigste." Im kenianischen Hochland unterhalten viele Sportmanager, vor allem aus Europa, Trainingscamps mit Athleten, die die internationalen Bestenlisten dominieren.

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