Sport
06.06.2018

Keine Frau unter den 100 bestbezahlten Sportlern

Ein Boxer und zwei Fußballer führen in diesem Jahr die "Forbes"-Liste an.

Zum ersten Mal seit ihrer Einführung ist keine Frau in der " Forbes"-Liste der 100 bestbezahlten Sportler. Tennis-Star Serena Williams, die im Jahr davor mit einem Verdienst von 25 Millionen Euro noch als einzige Sportlerin vertreten war, fiel durch ihre Baby-Pause heraus. 

Topverdiener im Jahr 2017 war der Boxer Floyd Mayweather mit einem Einkommen von 285 Millionen Dollar. Auf den Rängen zwei und drei folgen die fünffachen Weltfußballer Lionel Messi (111 Millionen) und Cristiano Ronaldo (108 Millionen). Der Superstar von Real Madrid hatte noch im Jahr davor die Liste angeführt. Der ehemalige Barcelona-Teamkollege von Lionel Messi, Neymar, verdiente im Vorjahr 90 Millionen Dollar und steht damit auf Platz fünf.

Grund für den Führungswechsel ist der Showdown zwischen Mayweather und Connor McGregor in Las Vegas vergangenen August. Dieser ging als teuerster Boxkampf aller Zeiten in die Geschichte ein und ist auch dafür verantwortlich, dass der MMA-Kämpfer McGregor mit einem Einkommen von 99 Millionen Dollar hinter Messi und Ronaldo den vierten Rang belegt.

Insgesamt gesehen dominieren die Liste aber nicht Fußballer oder Kampfsportler, sondern Athleten aus den nordamerikanischen Basketball-, Football- und Baseball-Ligen. Unter den Top 100-Verdienern sind alleine 40 Spieler, die in der NBA ihr Geld verdienen. Möglich macht das ein hoch dotierter Fernsehvertrag. Bestbezahlter Basketball-Star ist LeBron James auf Rang sechs (85,5 Millionen).

Die Summen setzen sich aus Gehältern, Preisgeldern und Zusatzzahlungen zusammen. Die Höhe der Werbeeinnahmen, Antrittsgelder oder Lizenzeinnahmen wurden laut "Forbes" von Brancheninsidern geschätzt.

Die zehn bestbezahlten Sportler:

1. Floyd Mayweather Jr. (USA/Boxen) 285 Millionen Dollar
2. Lionel Messi (Argentinien/Fußball/FC Barcelona) 111
3
. Cristiano Ronaldo (Portugal/Fußball/Real Madrid) 108
4
. Connor McGregor (Irland/Mixed Martial Arts) 99
5
. Neymar (Brasilien/Fußball/Paris Saint-Germain) 90
6
. LeBron James (USA/Basketball/Cleveland Cavaliers) 85,5
7
. Roger Federer (Schweiz/Tennis) 77,2
8
. Stephen Curry (USA/Basketball/Golden State Warriors) 76,9
9
. Matt Ryan (USA/Football/Atlanta Falcons) 67,3
10
. Matthew Stafford (USA/Football/Detroit Lions) 59,5