Karlsson/Taupe-Traer im LG-Doppelzweier EM-Fünfte
Der Leichtgewichts-Doppelzweier mit Sara Karlsson ( Donau Wien)/Michaela Taupe-Traer (Nautilus Klagenfurt) erkämpfte im A-Finale der besten sechs Boote Platz fünf.
Bis zur Halbzeit des Rennens lagen die beiden Österreicherinnen nur eine Sekunde hinter den Italienerinnen Laura Milani/Enrica Marasca, die am Ende Bronze holten. Auf Platz vier fehlten am Ende nur 21 hundertstel Sekunden. Immerhin bezwangen Karlsson/Taupe-Traer das polnische Boot mit Magdalena Kemnitz/Agnieszka Renc, das zwei Wochen zuvor bei der WM in Bled einen olympischen Quotenplatz errudert hatte. Gold ging an die Griechinnen Christina Giazitzidou/Alexandra Tsiavou (GRE), Silber an das britische Boot Kathryn Twyman/Andrea Dennis.
Auch Österreichs LG-Doppelzweier der Männer überzeugte am Schlusstag. Joschka Hellmeier (Pirat Wien) und Florian Berg (Nautilus Klagenfurt), die schon zweimal EM-Vierter gewesen und heuer nur um eine Zehntelsekunde am A-Finale gescheitert waren, feierten im B-Finale einen Start-Ziel-Sieg und belegten somit den siebenten Endrang.
Im schweren Doppelzweier wurden Dominik Sigl ( Ottensheim)/Oliver Komaromy (Wiking Linz) im B-Finale Fünfte und somit Gesamt-Elfte, bei den Frauen kamen Katharina Lobnig (Pirat)/Lisa Farthofer (Seewalchen) im Finale B unter drei Booten auf Rang zwei und damit auf den achten Endrang.
"Unsere Boote haben bei der EM bewiesen, dass Potenzial da ist. Wir müssen jetzt, alle gemeinsam, nur auf ein Ziel hinarbeiten: Dass wir bei der Restquoten-Regatta doch noch ein Boot zu den Olympischen Sommerspielen nach London bringen", lautete das EM-Resümee von ÖRV-Sportkoordinator Norbert Lambing. Die letzten Olympia-Plätze werden bei der Restquoten-Regatta vom 20. bis 23. Mai 2012 auf dem Rotsee in Luzern vergeben.
Kommentare