Jüngste Olympia-Teilnehmerin in London ist 13
Noch jünger ist bei den London-Spielen Adzo Kpossi, die Kraulschwimmerin aus Togo ist erst zarte 13.
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Das olympische Feuer hat eine Runde auf dem Londoner Riesenrad " London Eye" gedreht. Die 17-jährige Skifahrerin Amelia Hempleman-Adams stieg Sonntagfrüh mit der Fackel in eine der Gondeln. Gut eine halbe Stunde dauerte ihre Runde. Am 65. Tag des Fackellaufs setzte das Feuer am Sonntag seine Tour durch London fort. Am Nachmittag sollte unter anderen der chinesische Starpianist Lang Lang mitlaufen. Am 27. Juli kommt die Fackel zur Eröffnungsfeier der Spiele im Olympiastadion an.
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IOC-Präsident Jacques Rogge hat das olympische Dorf in London in den höchsten Tönen gelobt. Athleten und Trainer seien "absolut ekstatisch über die Qualität des olympischen Dorfes", sagte der Belgier und zeigte sich auch mit der Sicherheit in der Millionen-Metropole sehr zufrieden. Die britische Regierung und das Organisationskomitee LOCOG hätten dem Internationalen Olympischen Komitee ( IOC) signalisiert, alle notwendigen Sicherheitsvorkehrungen seien getroffen worden. Rogge rechnet mit erfolgreichen Spielen. "Sie wurden sehr gut vorbereitet von Menschen, die den Sport kennen und lieben. Deshalb habe ich hohe Erwartungen", meinte der 70-Jährige.
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Der zweifache Diskus-Weltmeister Robert Harting hat sich bitterlich über seine Einkommensverhältnisse beklagt. "Rein wirtschaftlich muss ich nach Olympia prüfen, ob das alles Sinn ergibt. Oder ob der Preis, den man zahlt, am Ende zu hoch ist", sagte der deutsche Goldmedaillenfavorit für London in einem Interview der "Bild am Sonntag". Was er an Privatleben aufgeben haben müsse, an Ruhe und Freiheit verloren habe, stehe in keinem Verhältnis "zu dem, was ich dafür bekommen habe". Es gäbe Schätzungen, wonach er im Jahr 450.000 Euro verdienen könnte. Auch die Olympia-Prämie des des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) von 15.000 Euro ist ihm viel zu gering.
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Die Horrorvorstellung ha einen hohen Preis. Sollten die Olympischen Spiele in London wegen Terror, Erdbeben oder Überschwemmung ausfallen, würden wirtschaftliche Werte von etwa vier Milliarden Euro zunichtegemacht werden. So jedenfalls schätzt es das Münchner Unternehmen der zahlreichen Munich Re ein und setzt den "Ausfallwert" von Sommerspielen mit dem von Fußball-Weltmeisterschaften gleich. Partner Versicherungsunternehmen sind in erster Linie das Londoner Organisationskomitee, aber auch das Internationale Olympische Komitee (IOC), Sponsoren und sonst beteiligte Unternehmen wie Reiseveranstalter und Hotels, vor allem aber das Fernsehen.
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