Der Mann im gelben Trikot wehrt sich gegen Doping-Anschuldigungen.

© APA/EPA/YOAN VALAT

Radsport
07/17/2015

Dopingverdacht verärgert Froome

Christopher Froome zeigt sich empört über Provokationen von ehemaligen Radprofis.

Spitzenreiter Christopher Froome muss sich seit seinem souveränen Erfolg in der 10. Etappe bei der 102. Tour de France über heftige Doping-Verdächtigungen gegen ihn und das restliche Team-Sky ärgern. Vor allem Anschuldigungen von Ex-Radprofis Laurent Jalabert und Cedric Vasseur, welche mittlerweile als TV-Kommentatoren tätig sind, seien unangebracht und widersprüchlich."Ich bin richtig enttäuscht, weil viele Leute und Fans noch zu ihnen aufschauen und sie dann einen heutigen Fahrer, einen sauberen Fahrer und ein sauberes Team in Zweifel stellen", kommentiert Froome die Gerüchte.

Kritiker selbst Täter

Jalabert hatte den Sieg des Briten auf der ersten Pyrenäen-Etappe als "unangenehm anzusehen" bewertet. Allerdings wurde gerade dieser vor zwei Jahren bei Nachkontrollen der Frankreich-Rundfahrt 1998 positiv auf Blutdoping mit dem Hormon Erythropoetin (EPO) getestet. Zugegeben hatte Jalabert seine illegale Leistungssteigerung jedoch nie.

Auch ehemaliger Dopingsünder Lance Armstrong konnte sich nicht zurückhalten. "Warum bin ich nicht willkommen? Weil ich ein Doper bin? Wenn das die Regeln sind, ist die Karawane fast leer", beteuerte der lebenslang gesperrte Texaner, der am Donnerstag und Freitag an einem Wohltätigkeitsrennen teilgenommen hatte. "Ich meine nicht die Fahrer, sondern den Presseraum, die Kommentatoren-Boxen, die Teamautos. Wir sind alle in einer unglücklichen Ära gefahren."

eine Newsletter Anmeldung Platzhalter.

Wir würden hier gerne eine Newsletter Anmeldung zeigen. Leider haben Sie uns hierfür keine Zustimmung gegeben. Wenn Sie diesen anzeigen wollen, stimmen sie bitte Piano Software Inc. zu.

Jederzeit und überall top-informiert

Uneingeschränkten Zugang zu allen digitalen Inhalten von KURIER sichern: Plus Inhalte, ePaper, Online-Magazine und mehr. Jetzt KURIER Digital-Abo testen.