Teamchef Johannesson (li.) und sein Team mussten sich am Sonntag den Deutschen geschlagen geben.

© Georg Diener Agentur Diener/DIENER / Alex Domanski

Handball
11/03/2014

Verpatzte EM-Quali trübt die WM-Vorfreude

Die Österreicher haben das EM-Ticket mit der Niederlage gegen die Deutschen fast verspielt.

Die Situation für Österreichs Handballer ist paradox. Einerseits darf man sich auf die WM 2015 in Katar freuen, andererseits hat man mit der 24:28-Heimniederlage gegen Deutschland am Sonntag bereits zwei Monate vor Beginn der Endrunde die Chancen auf die EM 2016 fast schon verspielt.

Zwei Spiele, null Zähler – die Duelle mit Spanien und Deutschland, die in Gruppe 7 mit dem Punktemaximum in Front liegen, erwiesen sich als die befürchtet schweren Brocken. Dabei wären die Deutschen vier Tage nach der klaren 16:27-Niederlage bei Weltmeister Spanien in Reichweite gewesen. "Wir haben alles gegeben, haben besser gespielt als gegen Spanien", resümierte Teamchef Patrekur Johannesson. Nun räumte er ein, dass es "sehr schwierig" sein wird, noch ein Ticket für die EM 2016 in Polen zu erringen. Denn nur die beiden ersten sowie der beste Gruppendritte der sieben Pools schafft den Sprung zur Endrunde.

Derzeit konzentriert man sich auf die WM. Anfang Jänner stehen noch zwei Tests gegen die Schweiz sowie eine Generalprobe gegen Frankreich an. Danach wird sich der Fokus auf die Finnen richten, die Ende April nächster EM-Quali-Gegner sind.

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