Im Mittelpunkt: Wo ein Tiger ist, sind die Kameras nicht weit – Woods will dieses Wochenende zum dritten Mal den Jackpot knacken.

© APA/ERIK S. LESSER

Golf
09/20/2013

Woods jagt den 10-Millionen-Jackpot

Das höchste Preisgeld für einen Einzelsportler wird in Atlanta ausgespielt.

Zahltag für die besten 30 Profis der PGA-Tour: Beim Finale des FedEx-Cups in Atlanta wartet auf den Sieger ein Jackpot von zehn Millionen Dollar.

Wer wird der Zehn-Millionen-Dollar-Mann? Beim letzten Bewerb der Turnierserie jagen die besten 30 Golf-Profis der PGA-Tour den weltweit größten Geldberg, der an einen einzelnen Sportler ausgeschüttet wird. Der Topfavorit auf den gewaltigen Extra-Bonus im East Lake Golf Club ist wieder einmal Tiger Woods: Der 37 Jahre alte Superstar aus Kalifornien liegt an der Spitze des Rankings.

Die Verfolger

Doch vier Konkurrenten könnten dem Weltranglistenersten aus den USA mit einem Sieg bei der Tour Championship aus eigener Kraft den Big Deal noch vermasseln: Der Schwede Henrik Stenson, Adam Scott aus Australien sowie die US-Profis Zach Johnson und Matt Kuchar sind dem Tiger in der FedEx-Cup-Rangliste dicht auf den Fersen. Vor allem die Sieger der bisherigen drei Play-off-Turniere sammelten sehr viele Punkte: Masters-Sieger Scott triumphierte in Jersey City, Stenson dominierte in Boston und Johnson überraschte in Lake Forest.

Und Woods? Der 14-malige Major-Champion kam bei den Play-off-Turnieren zwar nur auf die Plätze 2, 65 und 11, aber die Erfahrung und die starke Saison sprechen für ihn. Der Superstar der Golf-Szene hat in Atlanta den großen Vorteil, dass er weiß, wie es sich anfühlt, den Zehn-Millionen-Jackpot zu knacken. Schon 2007 und 2009 hat sich Woods, der in seiner Karriere knapp 110 Millionen Dollar Preisgeld gewonnen hat, im East Lake Golf Club den riesigen Bonus gesichert. Zudem hat er in dieser Saison bereits fünf Turniere auf der US-Tour gewonnen – so viele wie kein anderer.

„Dieses Turnier ist sehr viel wert“, sagte Tiger Woods, und er spekuliert zudem auf die Auszeichnung für den Spieler des Jahres: „Ich denke, dass diese Woche viel damit zu tun hat. Der Titel ist noch zu haben.“

Ein heißer Anwärter auf den Sieg in Atlanta ist Zach Johnson: Der 37-Jährige aus Iowa zeigte sich in der Vorwoche in Lake Forest in überragender Form und sicherte sich mit einer spektakulären Schlussrunde den Sieg im Conway Farm Golf Club im Norden von Chicago. „Ich muss den Sieg schnell vergessen und in Atlanta einfach weiterspielen. Dieser Kurs ist ein richtiges Biest“, sagte Johnson, der sich mit dem Erfolg vom 27. auf den vierten Platz im FedEx-Cup-Ranking vorschob.

Der Titelverteidiger

Auch Brandt Snedeker, der 2012 die Millionen im East Lake Golf Club absahnte, kann sich als Zehnter der Rangliste noch leise Hoffnungen auf einen erneuten Coup machen. Deutschlands bester Golfer Martin Kaymer setzt auf den US-Profi: „Brandt Snedeker war in Lake Forest wieder vorne dabei, er ist mein Tipp. Tiger Woods führt seit vielen Wochen das Ranking an. Er, Snedeker, Scott und Mickelson werden sich nicht viel geben“, sagte Kaymer dem TV-Sender Sky.

Kaymer ist einer von vielen Prominenten, die bei den drei Play-off-Turnieren auf der Strecke geblieben sind. Auch andere europäische Spitzenspieler wie Rory McIlroy aus Nordirland und die englischen Ryder-Cup-Helden Lee Westwood und Ian Poulter dürfen bei der Millionen-Show nicht mitspielen.

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