Wiesberger vergab in Malaysia die große Chance auf den Turniersieg.

© APA/EPA/AZHAR RAHIM

Golf
02/08/2015

Wiesberger verspielt Sieg in Kuala Lumpur

Nach einer mäßigen Schlussrunde wird der 29-Jährige Zweiter. Nun ist das US-Masters zum Greifen nahe.

Mit Platz zwei bei den mit 3 Mio. Dollar dotierten Malaysian Open hat Golf-Ass Bernd Wiesberger zwar ein weiteres Topresultat geliefert, aber die große Chance auf seinen dritten European-Tour-Triumph vergeben. In Führung liegend spielte der Burgenländer am Sonntag in Kuala Lumpur eine mäßige Schlussrunde (2 über Par) und wurde schließlich noch vom Inder Anirban Lahiri um einen Schlag abgefangen.

Der 29-Jährige, der zuletzt 2012 auf der European Tour gesiegt hatte, unterstrich aber einmal mehr seine Hochform. Zuletzt hat er mit einer Serie von Spitzenplätzen in Abu Dhabi (6.), Katar (3.) und Dubai (4.) aufgezeigt und war am Montag als erster Österreicher erstmals unter den Top-50 der Welt aufgeschienen - vor US-Star Tiger Woods. Nach dem neuerlichen Topresultat in Kuala Lumpur rückt nun auch die Teilnahme an Major-Turnieren wie dem US-Masters im April in greifbare Reichweite. Dafür ist Ende März ein Platz unter den besten 50 der Weltrangliste nötig.

Auf Facebook gab sich Wiesberger am Sonntag selbstkritisch und erfreut zugleich: "Enttäuschend, dass ich heute meine schlechteste Runde in den vergangenen vier Wochen gespielt habe. Es war heute nicht gut genug. Dennoch waren es großartige vier Wochen. Gratulation an Anirban für eine starke Runde heute!"

Vergebener Vorsprung

Wiesberger, der seine 63er-Traumrunde vom Vortag nicht wiederholen konnte, war mit zwei Schlägen Vorsprung auf den Spanier Alejandro Canizares bzw. drei auf die beiden Engländer Lee Westwood und Paul Waring gestartet. Doch wie schon in Doha reichte die Führung nach drei Runden nicht.

Zwar startete er mit zwei Birdies denkbar gut, danach bremsten ihn ein Wasserball und das folgende Doppelbogey aber ein. Auf den zweiten neun Löchern musste er drei Bogeys hinnehmen, am finalen Loch fehlten beim Putt nur wenige Zentimeter, um ins Stechen zu kommen. Premierensieger Lahiri, der am Samstag nur 62 Strokes benötigt hatte, rollte das Feld quasi von hinten auf. Waring und Canizares teilten sich schließlich Rang drei.

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