Aufschwung: Bouchard mag Stofftiere und Justin Bieber.

© REUTERS/ADAM HUNGER

Generali Ladies
10/05/2014

Bouchard trifft in Linz auf Mayr-Achleitner

Die Kanadierin ist der Star beim Generali Ladies – und freute sich über ein kleines Geschenk.

von Harald Ottawa

Eugenie Bouchard strahlte wie ein kleines Mäderl vor dem Weihnachtsbaum. Die 20-jährige Kanadierin bekam von den Veranstaltern des Generali Ladies das Turnier-Maskottchen, einen Flöwi geschenkt. Fein deshalb, weil sie Plüschtiere sammelt. Das passt dann auch irgendwie dazu, dass sie ihren Landsmann, den Musiker Justin Bieber anbetet. Flöwi hin, Flöwi her – Bouchard sorgte heuer vor allem durch gute Leistungen auf dem Platz für Aufsehen. Bei den Australian- und French Open erreichte sie jeweils das Halbfinale, in Wimbledon gar das Endspiel, in dem sie der Tschechin Petra Kvitova unterlag. Mittlerweile ist sie die Nummer sieben der Welt.

Ihre Erstrundengegnerin bei den Generali Ladies kennt sie seit Sonntag auch schon – es ist Patricia Mayr-Achleitner. Die Tirolerin ist nach dem Rückzug von Yvonne Meusburger Österreichs Nummer 1 – obwohl sie im Ranking zuletzt aus den Top 100 flog. "Ich hab’ heuer bei allen wichtigen Turnieren eine schwierige Auslosung, aber ich kann hier gewinnen", sagt die Vorjahrsviertelfinalistin. Dass (inklusive Tamira Paszek) keine einzige Österreicherin die erste Qualirunde überstand, ist ein Indiz für die Krise im rot-weiß-roten Damentennis. Im Hauptbewerb steht außer Mayr-Achleitner nur die Steirerin Lisa Maria Moser, die Wild-Card-Spielerin fordert die Bulgarin Tsvetana Pironkova. Paszek spielt zumindest mit Sandra Klemenschits Doppel.

In der Warteschleife

In Wien wird eine Woche später gespielt, noch ist man auf der Suche nach Stars. Ein Andy Murray stand und steht zur Diskussion, auch der japanische Shooting-Star Kei Nishikori. Kommen werden die Tennisfreunde ohnehin in erster Linie wegen der Österreicher. Zur Zeit ist Dominic Thiem erfolgreich in Schanghai unterwegs. Nach einem 6:4,7:6(3)-Auftakterfolg über den Tschechen Lukas Rosol darf der Niederösterreicher zum zweiten Mal in seiner Laufbahn eine regierende Nummer eins fordern. Bei den French Open unterlag Thiem dem späteren Sieger Rafael Nadal, in China wartet Novak Djokovic. Der Serbe ist gut drauf, im Finale von Peking fertigte der 27-Jährige gestern den Tschechen Tomas Berdych 6:0 und 6:2 ab. Jürgen Melzer sagte gestern kurzfristig für Taschkent ab.

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