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Sport
12/05/2011

Gemischte Gefühle bei der Rad-WM

Nach zwei österreichischen fünften Platzen bei den Junioren herrscht Freude wie Frust.


Auch einen Tag nach dem großen Auftritt im U-23-Straßenrennen (168 km) bei der WM in Kopenhagen ärgerte sich Marco Haller noch über die verpasste Chance. Der Kärntner war auf Medaillenkurs, wurde am Ende aber nur Fünfter. Im Sprint musste sich der 20-Jährige dem französischen Duo Arnaud Demare und Adrien Petit sowie dem Briten Andrew Fenn und Rüdiger Selig aus Deutschland geschlagen geben.

"Der Deutsche Selig hat mich um meine Medaille gebracht. Im Zielsprint legte er mir eine Welle, und ich musste zum Treten aufhören. Das hat mich Bronze gekostet", sagt Haller. Dennoch kann er mit dem Gesamtauftritt zufrieden sein. Haller sorgte für die beste heimische Platzierung in einem WM-Juniorenrennen nach Josef Lontscharitsch, der 1987 in Bergamo Bronze holte. Zweitbester Österreicher in Kopenhagen war Matthias Brändle als 24.

"Ich kann mich an die letzten 1000 Meter nicht mehr erinnern"

Mehr Freude mit Platz fünf hatte eine Kärntnerin. Christina Perchtold erreichte diesen bei den Juniorinnen. Die 18-jährige Perchtold war von der Platzierung begeistert: "Ich kann mich an die letzten 1000 Meter nicht mehr erinnern. Ich habe mir schon selbst gedacht, dass von Gold bis Platz 40 alles möglich ist. Im Sprint bin ich sehr gut. Aber Druck hatte ich keinen."

Im Junioren-Rennen auf der Straße lief es nicht so gut: Daniel Paulus fuhr als bester Österreicher auf Platz 36.

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