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Sport Fußball
08/05/2012

Wortgefechte bei den Bayern

Die Kritik von Uli Hoeneß an Mario Gomez sorgt in München für Unruhe.

Die Kritik von Präsident Uli Hoeneß an Mario Gomez sorgte beim FC Bayern für interne Kritik. Sportchef Matthias Sammer und Trainer Jupp Heynckes reagierten äußerst gereizt. "Dass Mario öffentlich kritisiert wird, lassen wir nicht zu", sagte Sammer. Zwar habe Hoeneß "alle Rechte", aber "so richtig hat uns das nicht gefallen", bekräftigte der neue Sportchef beim "Liga total Cup" in Hamburg, bei dem die Bayern schon im Halbfinale an Werder Bremen scheiterten.

"Das ist kein Thema mehr, es ist abgearbeitet", meinte Heynckes, den die Nebengeräusche sichtlich nerven. Mit dem Satz "Ich kann dem Präsidenten nicht verbieten, etwas zu sagen" deutete er an, wie deplatziert er die Aussagen von Hoeneß empfunden hatte. Der hatte kritisiert, Gomez sei "gut, aber nicht sehr gut. Wenn er sehr gut wäre, wären wir Champions-League-Sieger".

Sammer forderte ein einheitlicheres Auftreten. "Wenn wir den Schritt von gut zu sehr gut machen wollen, müssen wir das auch im gesamten Verein suchen", sagte er am Samstag und bekräftigte: "Wir müssen alle zusammen geschlossen nach außen wirken." Gomez trainiere engagiert, "er ist heiß, er ist griffig, und wir müssen ihm jetzt  Vertrauen geben."

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